Mareit

Mareit (italienisch: Mareta) ist eine Fraktion der Gemeinde Ratschings in der Bezirksgemeinschaft Wipptal in Südtirol (Italien). Der Ort liegt auf einer Höhe von 1039 m s.l.m. Er liegt 7 km westlich von Sterzing und ist mit rund 2346 Einwohnern die bevölkerungsmäßig größte Fraktion der Gemeinde. Mareit ist historisch und kirchlich der Hauptort des Ridnauntales. Im Dorfbereich sind in den letzten Jahrzehnten viele Neubauten und Wohnbausiedlungen entstanden. Im Gebiet des einstigen Bachbetts des Mareiter Baches ist durch die Bachregulierung Raum für die Handwerkerzone und das Gewerbegebiet geschaffen worden.

Die Entstehung der Siedlung hängt mit der Lage am Jaufenweg zusammen, der ursprünglich über Mareit und die dortige Brücke verlief. Der bereits im 12. Jahrhundert bezeugte Turm zu Mareit galt als Wächter am Jaufenweg.

Von der mittelalterlichen Burg ist nur der Bergfried erhalten geblieben. Er steckt im Südturm des um 1730 erbauten Barockschlosses. Seit 1996 beherbergt Schloss Wolfsthurn (so genannt nach dem Geschlecht der Wolfen, 13. Jh.) das Südtiroler Landesmuseum für Jagd und Fischerei. Schloss Wolfsthurn – es gilt als das schönste profane Barockgebäude Südtirols – wird seither viel besucht. Ein besonderes Schmuckstück ist die Kapelle

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. Besitzers des Schlosses – dieses Wahrzeichens des Mareiter Tales – ist seit seiner Erbauung die Familie von Sternbach. Der sich aufbäumende Wolf (siehe eingemauerten Marmorstein in der Widummauer) ziert seit 1969 das Gemeindewappen.

Seit 1189 ist Mareit nachweislich eine Pfarrei: Eine Urkunde von damals nennt nämlich einen „Fridericus plebanus de Moreit“. Er ist der erste namentlich bekannte Pfarrer des Dorfes. Die Pfarrkirche

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, dem hl.Pankraz geweiht, wurde mehrmals um- und neugebaut. Nach einem Kirchenbau im Jahre 1349 erfolgte ein Umbau um 1440. Von letzterem ist bis heute der 53 m hohe spätgotische Kirchturm mit seinen spitzbogigen Schallfenstern erhalten. Ins Spätmittelalter zurück reichen auch die Marmorumrandungen der beiden Seitentüren. Das Pfarrhaus, der charakteristische Widum, entstand ebenfalls in dieser Zeit. Die heutige barocke Pfarrkirche ist in den Jahren 1685 bis 1687 erbaut worden. Die Totenkapelle auf dem Friedhof stammt aus dem Jahre 1751. Sie birgt die volkskundlich interessanten Darstellungen von „Tod und Tödin“. Es sind zwei lebensgroße Gestalten in den beiden Seitennischen, die den Tod als Schütze und als Sensenmann bzw. König zeigen. Die Sternbachsche Gruftkapelle ist 1850 im neugotischen Stil erbaut worden. Ihr schmuckes Türmchen besteht aus weißem Mareiter Kristall-Marmor.

Vom Hauptort etwas taleinwärts gelegen befindet sich die politisch bereits in der Fraktion Ridnaun, kirchlich jedoch noch zu Mareit gehörende Kirche St. Magdalena.

Für die Wirtschaft interessant – heute mehr denn je – ist der schon seit Jahrhunderten betriebene Marmorabbau am Hausberg, dem Mareiter Stein. Der Bergbau erfolgt heute durch die Firma Omya. Im Schloss, in der Kirche und auf dem Friedhof trifft man allenthalben auf Bauelemente aus hiesigem Marmor. Bedeutende Abnehmer für diesen edlen Naturstein waren in alter Zeit zahlreiche Städte der ehemaligen österreichischen Monarchie, wo er für Statuen und verschiedenste Bauwerke Verwendung fand. Von noch größerer wirtschaftlicher Bedeutung für die Talbevölkerung war in früherer Zeit der Erzabbau im Bergwerk Schneeberg. Mareit stellte im Laufe der Geschichte sehr viele Knappen. In dieser Hinsicht war Mareit – mehr als Ridnaun – ein Knappendorf. Auch der Erztransport erfolgte durch das Mareiter Tal. Man findet heute noch im Ort verschiedenste Hinweise auf die Zeit des Bergbaues: Das Wappen der Bergknappen am linken Seitenaltar der Pfarrkirche (sie haben den Altar wohl finanziert); der Bildstock aus weißem Mareiter Marmor neben der Zufahrtsstraße zum Dorf (dieses „Knappenstöckl“ mit dem Gezähe, d. h. gekreuztem Werkzeug der Bergleute, trägt die Jahrzahl 1537); die große Knappenfahne, die bei den Prozessionen mitgetragen wird; der (nur mehr als Schneise im Wald erkennbare) Bremsberg bei den Erzkästen am steilen südseitigen Waldhang; die „Barbarasiedlung“ im Dorf.

Als „Schrecken des Tales“ galt jahrhundertelang der Mareiter Bach (auch Ridnauner Bach, Fernerbach, Geilbach). Er beschäftigte über die Maßen die Dorfbevölkerung, welche in ihrer Mittellosigkeit nur ungenügende Schutzbauten errichten konnte. Die Überschwemmungen und Zerstörungen von Häusern und Kulturgründen prägen deshalb die Ortsgeschichte. Erst Ende des 19. Jahrhunderts gelang es, mit dem Bau der mächtigen „Kirchenarche“ (1887) wenigstens den rechts gelegenen Ortsteil dauerhaft abzusichern. Ab Mitte der 1970er Jahre schuf der Landesbetrieb für Wildbachverbauung durch die Regulierung des Bachlaufes ein solides Werk, so dass nun die Wassergefahr gebannt ist. Trotzdem findet auch heute noch, wie in alter Zeit, zweimal im Jahr eine Bittprozession ins Dorf mit Bachsegen statt, um weiterhin den Schutz „von oben“ zu erflehen.

Den Bach entlang wurden in den letzten Jahren Spazier- und Wanderwege (z. B. der „Rundweg Mareit“) angelegt, die von Einheimischen und Urlaubsgästen gern begangen werden. Auch der Fahrradweg von Mareit nach Sterzing, der ebenfalls neben dem Bachufer verläuft, wird allgemein sehr geschätzt. Der Lehrpfad von Schloss Wolfsthurn und die als Naturdenkmal ausgewiesene und seit 2004 mit einem Steig zugänglich gemachte Achenrainschlucht ermöglichen ein intensives Naturerlebnis. Der unverbaute Gebirgsbach in der Schlucht und unterhalb derselben zählt heutzutage zu den rar gewordenen authentischen Naturlandschaften.

Mareit hat aus Richtung Sterzing vier Zufahrten: die Hauptverbindung verläuft über Gasteig und Stange; kleinere Zufahrtsstraßen bestehen über Telfes, durch Unterackern und über Pardaun.

Sten Suvio

Sten Suvio (* 25. November 1911 in Hannila bei Viipuri; † 19. Oktober 1988 in Helsinki) war ein finnischer Boxer im Weltergewicht und Olympiasieger von 1936 in Berlin.

Sten Suvio wurde im Dorf Hannila bei Viipuri geboren. 1929 und 1930 wurde er finnischer Vizemeister. Von 1933 bis 1936 wurde er vier Mal in Folge finnischer Meister im Weltergewicht.

1936 reiste er zu den Olympischen Spielen nach Berlin. Er besiegte Ri Keika aus Japan, Arthur L. Cook aus Australien, den Ungar Imre Mádin und den Dänen Gerhard Peddersen. Im Finale traf er auf den Deutschen Michael Murach, den er ebenfalls besiegte und Olympiasieger wurde.

Nach seinem Olympiasieg wechselte er 24-jährig in den Profiboxsport.

Seinen ersten Profikampf bestritt er am 18. November 1936 in der Harringay Arena in London gegen den Briten David McCleave. Sten Suvio verlor im Achtrundenkampf nach Punkten. Im Mai 1937 gewann er in New York gegen Tony Greb aus New Jersey, Vereinigte Staaten. 1937 trug er dann bis zu seiner zweiten Niederlage im September gegen Spider Hewitt aus den USA noch sechs Kämpfe aus. Nach dieser Niederlage reiste er nach Finnland zurück

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Am 11. Februar 1938 besiegte er in Göteborg den Schweden Gunnar Andersson. Einen Monat später stellte er sich Bruno Ahlberg. Im Duell der beiden Finnen gab es jedoch keinen Sieger. Im April 1938 besiegte er in Kopenhagen den in Hamburg geborenen Dänen Hans Drescher nach Punkten. Im Herbst revanchierte sich Drescher jedoch ebenfalls durch einen Punktsieg.

Im Januar 1939 besiegte Sten Suvio Peter Kleinhütten aus Deutschland gleich zwei Mal durch KO. Am 3. Juni 1939 besiegte der Dortmunder Gustav Eder in Leipzig nach Punkten. Eder wiederholte diesen Erfolg im August des gleichen Jahres in Berlin. Sten Suvio blieb noch bis September 1940 in Deutschland und gewann noch gegen Willy Prodel, Walter Müller, Eduard Peters und Fritz Gahrmeister.

Im November 1942 besiegte Suvio in seiner Heimatstadt Viipuri den Deutschen Hans Heuser. 1945 und 1946 trennte er sich zwei Mal vom Dänen Henry Nielsen, der Suvio 1940 besiegt hatte. Im Mai 1946 besiegte Sten Suvio seinen Landsmann Onni Saari durch Technischen KO. Seinen letzten Profikampf trug Sten Suvio am 26. April 1949 in Helsinki gegen den Franzosen Areski Boina aus. Der 37-jährige Suvio unterlag Boina durch Technischen Ko.

1904: Albert Young | 1920: Albert Schneider | 1924: Jean Delarge | 1928: Ted Morgan | 1932: Edward Flynn | 1936: Sten Suvio | 1948: Július Torma | 1952: Zygmunt Chychła | 1956: Nicolae Linca | 1960: Nino Benvenuti | 1964: Marian Kasprzyk | 1968: Manfred Wolke | 1972: Emilio Correa | 1976: Jochen Bachfeld | 1980: Andrés Aldama | 1984: Mark Breland | 1988: Robert Wangila&nbsp

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;| 1992: Michael Carruth | 1996: Oleg Saitow | 2000: Oleg Saitow | 2004: Baqtijar Artajew | 2008: Baqyt Särsekbajew | 2012: Serik Säpijew | 2016: Danijar Jeleussinow

Liste der Olympiasieger im Boxen

Leskea

Leskea polycarpa

Leskea (deutsch Leskemoose) ist eine Gattung von Laubmoosen in der Ordnung Hypnales.

Die Pflanzen sind klein und bilden hellgrüne bis dunkelgrüne oder bräunlichgrüne Rasen. Die Stämmchen sind mehr oder weniger fiederästig verzweigt, die Äste waagrecht bis aufsteigend. Paraphyllien sind nur spärlich vorhanden und sind linealisch bis lanzettlich. Stämmchenblätter und Astblätter sind einander ähnlich, trocken aufrecht oder etwas zurückgebogen, feucht aufrecht abstehend, länglich-eiförmig oder eiförmig-lanzettlich und etwas asymmetrisch. Die Blattränder sind flach oder am Grund zurückgebogen, ganzrandig, an der Spitze manchmal schwach gezähnt. Die Blattrippe endet vor der Blattspitze. Laminazellen sind oben unregelmäßig quadratisch bis sechsseitig

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, dickwandig und 4 bis 11 Mikrometer groß. Sie sind glatt oder besitzen ein oder zwei Papillen. In der Mitte des Blattgrundes sind die Zellen etwas länger.

Die Arten sind autözisch (Antheridien und Archegonien an verschiedenen Ästen derselben Pflanze). Die Seta ist 4 bis 12 Millimeter lang, die zylindrische Kapsel ist aufrecht bis geneigt, der Deckel kegelförmig. Das Peristom ist doppelt, wobei die Zähne des äußeren trocken nach innen gekrümmt, die des inneren aber gerade sind. Die glatten bis sehr fein papillösen Sporen messen 9 bis 18 Mikrometer.

Zur Gattung Leskea werden weltweit 24 Arten gezählt. Sie sind vorwiegend in den gemäßigten Zonen Asiens und Nordamerikas verbreitet. Darüber hinaus gibt es Vorkommen in Europa, Zentral- und Südamerika und in Afrika.

In Europa ist die Gattung nur mit einer Art vertreten:

Leskea polycarpa, Vielfrüchtiges Leskemoos.

Weitere Arten sind

Olga Knoblach-Wolff

Olga Lilli Wolff (* 9. Juni 1923 auf einem Obstgut in Ansbach, Mittelfranken; † 11. Juli 2008 in Lohr am Main) war eine deutsche, genauer fränkische Malerin, Grafikerin und Schriftstellerin.

Die ständige Verbindung des Menschen mit der überirdischen Welt hat Olga Knoblach-Wolff in ihrem Leben zu berücksichtigen und darzustellen versucht.

1933 übersiedelte ihre Familie nach Gemünden. Nach der Grundschule lernte sie in der Haustöchterschule von Würzburg und bei den Franziskanerinnen in Lohr. Wenn du bei uns bleibst, darfst du immerzu malen – aber sie wollte keine Nonne werden.

Ihr Weg begann in der Würzburger Kunstschule bei Heiner Dickreiter, der nächste Schritt wäre die Kunstakademie in München gewesen, aber der Vater akzeptierte den künstlerischen Weg nicht, forderte von ihr Technischer Zeichner zu lernen

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Olga heiratete 1946 Anton Knoblach, 1947 wurde Sohn Rainer geboren. 1955/60 wegen Hausbau berufstätig, nahm alles den normalen Verlauf. Eine völlige Umkehr bedeutete 1969 ihre Krebserkrankung. Ihre Zeit war noch nicht gekommen, es begann ein Neuanfang auf allen Ebenen. In den 1970er Jahren beschäftigte sie sich mit Philosophie, sie las Platon, Nietzsche, holte alles das nach, was sie schon immer tun wollte. Nach zwei Jahren Therapie begann sie wieder zu malen.

Bisher hatte Olga Knoblach-Wolff rein naturalistisch gearbeitet, jetzt entdeckte sie den Phantastischen Realismus für sich, so entstand ihr erstes eigenes Bild mcm taschen sale, der Kreislauf. Erste Gruppenausstellungen in Gemünden folgten. 1977 verstarb ihr Ehemann.

1979 legte sie der akademischen Jury des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK) in Nürnberg zehn ihrer Gemälde vor

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. Dort gilt folgende Regel, „… aufgenommen werden freischaffende Künstler mit abgeschlossenem Akademiestudium in einer freien künstlerischen Disziplin. Autodidakten als freischaffende Künstler können durch eine Jury aufgenommen werden.“ Olga Knoblach-Wolff stellte sich mutig dieser Entscheidung – und wurde als berufliche Kunstmalerin anerkannt, auch bot man ihr sofort die Mitgliedschaft im Berufsverband Bildender Künstler Bayerns an.

Einzelausstellungen wurden ihr im fränkischen Raum gewidmet, mehrere Studienreisen mit dem Verein Unterfränkischer Künstler führten sie nach Frankreich, in die Schweiz, in die europäischen Metropolen Paris, Berlin, Moskau und Wien.

Hans Michelbach war von 1982 bis 1994 erster Bürgermeister der Stadt Gemünden am Main. Er förderte die Verbindung mit dem Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch im Burgenland.

Rue Saint-Didier

Die Rue Saint-Didier ist eine 615 Meter lange und 9,75 Meter breite Straße im 16. Arrondissement von Paris. Sie beginnt an Nummer 92 der Avenue Kléber im Quartier de Chaillot und verläuft zunächst in westlicher Richtung bis zur Avenue Raymond Poincaré, auf deren Westseite sie ins Quartier de la Porte Dauphine übergeht und in nordwestlicher Richtung bis zu ihrem Endpunkt an Nummer 36 der Rue des Belles Feuilles bzw. Nummer 131 der Avenue Victor-Hugo verläuft.

Der östliche Teil der Straße in Chaillot trug ursprünglich den Namen Rue du Télégraphe und wurde am 2. April 1868 mit dem westlichen Teil der Straße in Porte Dauphine vereint, der bereits vorher seine heutige Bezeichnung trug. Dessen Anlage erfolgte 1825 durch die Société des terrains de la plaine de Passy (franz. für Grundstücksgesellschaft für die Ebene von Passy), deren Großaktionär Monsieur de Saint-Didier war.

Im Haus Nummer 34 lebte Pierre Laugier (1864–1907), ein Mitglied der Comédie-Française

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, in Nummer 57 verbrachte der französische Politiker Léon Gambetta (1838–1882) die letzten Jahre seines Lebens und unter Nummer 68 lebte von 1934 bis zu seinem Tod der französische Schriftsteller Henri Ghéon (1875–1944).

In der Rue Saint-Didier 35 residierte die Leitung der Weltfachausstellung Paris 1937 (Commissarat Général de l‘ Exposition Internationale de Paris 1937).

Hurum

9416 (30. Apr. 2016)

Hurum ist eine Kommune in der Provinz (Fylke) Buskerud in Norwegen. Hurum hat 9416 Einwohner (Stand: 30. April 2016) und erstreckt sich über eine Fläche von 163 km². Verwaltungssitz ist Klokkarstua. Hurum grenzt im Norden an die Kommune Røyken, ansonsten ist Hurum vom Oslofjord und Drammensfjord umschlossen.

Die Kommune bildet den südlichen Teil der gleichnamigen Halbinsel. Die meisten Einwohner leben in den Ortschaften Sætre, Tofte, Holmsbu und Klokkarstua. In der Kommune liegen auch die Orte Filtvet, Kana, Rødtangen und Ersvika.

In Sætre leben 3184 Einwohner (Stand: 1. Januar 2007). Hier stehen Industrieanlagen zur Herstellung von Sprengstoff. Sehenswert ist das Betriebsmuseum der Nitroglycerin Companiet.

In Tofte leben 3083 Einwohner (Stand: 1. Januar 2007). Tofte ist bekannt für ihre Zellulosefabrik (Södra Cell Tofte). Die Hurum Jugendschule und Södra Cell Tofte erhielten am 4. Oktober 2006 den Preis für die beste Zusammenarbeit von Schule und Betrieb in Europa. Weiter ist Tofte berühmt für seinen Wein, den Golden Power. Dieser Schaumwein besteht aus 70 % Rhabarber, 20 % Apfel- und 10 % Traubensaft und wird seit 1886 im Weingarten von Filtvet (kleiner Ort bei Tofte) produziert. Aus Tofte sendet das Lokalradio Radio Hurum auf FM 104,3 MHz. In Tofte ist am 24. November 2009 das weltweit erste Osmosekraftwerk in Betrieb gegangen.

In Holmsbu leben 340 Einwohner (Stand: 1

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. Januar 2007). Der Ort besitzt seit 1847 Stadtrecht. In Holmsbu lebten viele Künstler, deren Werke in der Hurum Bildergalerie ausgestellt sind. Besonders viele Werke stammen von Henrik Ingvar Sørensen (* 12. Februar 1882, † 24. Februar 1962 in Oslo), einem der führenden norwegischen Maler seiner Zeit. Die Holmsbu Kirke ist eine 1887 erbaute Langkirche.

In Klokkarstua, dem Verwaltungssitz der Kommune, leben 593 Einwohner (Stand: 1. Januar 2007).

Das Wappen zeigt in Silber zwei blaue schräge Wellenbalken.

Drammen | Flesberg | Flå | Gol | Hemsedal | Hol | Hole&nbsp mcm taschen sale;| Hurum | Kongsberg | Krødsherad | Lier | Modum | Nedre Eiker | Nes | Nore og Uvdal | Ringerike | Rollag | Røyken | Sigdal | Øvre Eiker | Ål

Johanna Odebrecht

Johanna Odebrecht (* 11. September 1794 in Greifswald; † 14. April 1856 in Kraschnitz, Schlesien; vollständiger Name: Marianna Philippina Johanna Odebrecht) war Gründerin und Leiterin einer Armenschule in Greifswald. Sie richtete wohltätige Stiftungen ein, die als „Johanna-Odebrecht-Stiftung“ bis heute bestehen.

Johanna Odebrecht war eine Tochter des Ratsverwandten und späteren Greifswalder Bürgermeisters Johann Hermann Odebrecht (1757–1821). Ihre Mutter Christina Ilsabe Carolina Weißenborn starb früh. Johanna Odebrecht hatte als Folge eines Sturzes in der frühen Kindheit eine schwere Rückgratverkrümmung und blieb dadurch ihr Leben lang bucklig und verwachsen. Durch einen weiteren Unfall verlor sie ein Auge.

Nach dem Tod ihres Vaters erbte sie eine beträchtliche Summe

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, die auf mehr als 90.000 Taler geschätzt wurde. Sie widmete sich der Armenversorgung und Krankenpflege in ihrer Heimatstadt. Mit den Zinseinnahmen aus ihrem Kapital gründete und unterhielt sie in ihrem Haus in der Wollweberstraße ab 1828 eine Armenschule, die um 1833 in eine Erziehungsanstalt umgewandelt wurde. Anfangs nahm sie 20 Mädchen aus Arbeiterfamilien auf, die in Hauswirtschaften und Handarbeiten ausgebildet wurden, um so später als gute Dienstboten arbeiten zu können. Schulbücher, Kleidung und das Material für die Handarbeiten, für die in ihrem Haus untergebrachten Mädchen auch die Verpflegung, wurden von Johanna Odebrecht bezahlt. Ebenso kam sie für die Löhne des Lehrpersonals auf. In Zeiten sinkender Zinseinnahmen war sie auf private Zuschüsse angewiesen. 1839 wurden ihr die Mädchen des städtischen Waisenhauses zugewiesen, wofür sie von der Stadt 100 Taler erhielt. 1840 gehörten ihrer Erziehungsanstalt 48 Mädchen an, von denen sie zehn ganz aufgenommen hatte.

In ihrer Schule führte sie ein „diktatorisches Regiment“. Neben Geldstrafen für Zuspätkommen, bei denen den Mädchen durch Handarbeiten erworbenes Geld wieder entzogen wurde, gehörten auch entehrende Abzeichen, körperliche Züchtigungen, Hungerstrafen und das Einsperren in ein dunkles Zimmer oder den Keller zu ihren Erziehungsmaßnahmen. Nahmen Eltern ihre Kinder aus der Schule, mussten sie die gestellte Kleidung zurückgeben. Wegen Beschwerden von Eltern und des Superintendenten Finelius wurde eine Untersuchung durch die Schulkommission eingeleitet. Deren Ermahnung, das Einsperren zu unterlassen, lehnte Johanna Odebrecht jedoch ab, die sich keine Vorschriften machen ließ. Schulkommission, Stadtrat und Bürgermeister sahen für weitere Sanktionen keinen Grund.

Ihr Ansinnen

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, die Mädchen ihrer Anstalt nur durch den Konsistorialrat Vogt konfirmieren zu lassen, führte zu einen zwei Jahre dauernden Streit. Dieser wurde schließlich von der Regierung zu ihren Gunsten entschieden.

Wegen ihrer pietistischen Einstellung stand sie ebenfalls in der Kritik. Ursprünglich hatte sie nach einem einjährigen Aufenthalt in Düsseldorf geplant, sich an dem Rettungshaus des Grafen Adalbert von der Recke-Volmerstein in Düsseltal zu beteiligen. Als dieser nach Schlesien übersiedelte, verpflichtete sie sich zur Einrichtung eines Heimes für sittlich verwahrloste Kinder in Kraschnitz, womit sie sich in ihren letzten Lebensjahren befasste. Dort starb sie 1856.

In ihrem Testament vom 7. Juli 1848 bestimmte sie, dass ein Kapital von 4825 Talern und die Erträge ihrer beiden Wohnhäuser in der Wollweberstraße für das Fortbestehen ihrer Erziehungsanstalt dienen sollten. Weiterhin verfügte sie 4600 Taler die Gründung einer „Rettungsanstalt für arme Mädchen“, 4000 Taler für eine Armstiftung und jeweils 400 Taler als Prämienfonds zur Unterstützung aus der Schule entlassener Mädchen sowie ihrer Patenkinder bei Verheiratung oder Hilfsbedürftigkeit. Ihre vier Geschwister wurden mit je 1500 Talern abgefunden. Zum Verwalter und Testamentsvollstrecker bestimmte sie ihren Schwager Hermann Theodor Hoefer, der jedoch bereits einen Monat nach ihr starb. Diese Aufgaben wurden daher einem Komitee aus vier Männern der Stadt Greifswald unter Führung des späteren Bürgermeisters Daniel Joachim Christian Teßmann übertragen.

Die im Testament für die Rettungsanstalt Graf Recke-Volmersteins in Düsseltal vorgesehenen 8000 Taler widerrief sie in einem Kodizill vom 25. April 1850. Wegen der inzwischen von ihr für das Rettungshaus in Kraschnitz geschlossenen Vereinbarungen kam es nach der Testamentseröffnung zum Streit zwischen den Testamentsvollstreckern und der Stiftung Recke-Volmersteins. Der Streit wurde schließlich 1862 vom Preußischen Obertribunal zugunsten von Recke-Volmerstein entschieden. Insgesamt wurden 5232 Taler an dessen Stiftung gezahlt.

1886 wurde die Odebrechtsche Schule in Übereinstimmung mit dem Testament aufgehoben, da in den städtischen Freischulen inzwischen auch die unteren sozialen Schichten gefördert wurden. Die gesamte Schulstiftung sowie alle Prämienfonds wurden dem Rettungshausfonds zugeschlagen. In den Jahren 1902 bis 1904 wurden an der Gützkower Landstraße mehrere Gebäude für das Rettungshaus fertiggestellt. Zur Johanna-Odebrecht-Stiftung gehören heute neben einem Fachkrankenhaus für Psychiatrie ein Altenhilfezentrum, eine Suchtberatungs- und Behandlungsstelle sowie eine evangelische Schule.

André Dunoyer Segonzac

André Dunoyer Segonzac, eigentlich: André Dunoyer de Segonzac (* 7. Juli 1884 in Boussy-Saint-Antoine (Essonne), Frankreich; † 17. September 1974 in Paris), war ein französischer Maler, Grafiker und Illustrator. Er gehört zu den bedeutenden Vertretern der realistischen Malerei zwischen den Kriegen und der abstrakten Druckgrafik, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg.

André Dunoyer Segonzac besuchte in seiner Jugend das Gymnasium „Henri-IV“, wo er Gus Bofa traf und sich dauerhaft mit ihm anfreundete. Im Jahre 1900 begann Segonzac ein Studium an der École des Beaux-Arts in Paris, 1903 wechselte er in die private Werkstatt von Luc-Olivier Merson. Im Jahre 1907 war er Schüler von Jean-Paul Laurens und besuchte die Académie la Palette am Montparnasse, er lernte Luc-Albert Moreau (1882–1948) und Jean Louis Boussingault (1883–1943) kennen, mit denen er seine Werkstatt teilte. Seine ersten Zeichnungen wurden im Jahre 1908 in den Zeitschriften «La Grande Revue» und «Le Témoin» veröffentlicht. Im selben Jahr hatte er seiner ersten Ausstellungen im Salon d’automne und im Salon des Indépendants. Noch unbeeindruckt von den ästhetischen künstlerischen Entwicklungen dieser Zeit malte er mit Moreau und Boussingault in einem realistischen Stil

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In dieser Zeit mietete André Dunoyer Segonzac ein Haus in Signac und begann die Landschaften um Saint-Tropez zu malen, denen er stets treu bleiben und wo er bis zum Ende seines Lebens wohnen sollte. Allerdings hielt er sich dort meist nur in den Sommermonaten auf. In den restlichen Jahreszeiten führte er ein Nomadenleben zwischen verschieden Orten, wie Île-de-France Vallée, Grand Morin

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, Feucherolles, Chennevières-sur-Marne und anderen.

Im Jahr 1910 machte Segonzac die Bekanntschaft mit dem Modeschöpfer Paul Poiret und begegnete Max Jacob, Raoul Dufy und Maurice de Vlaminck. Von 1910 bis 1914 bereiste er Italien, er besuchte Spanien und Nordafrika, und interessierte sich für Sport und für Tanz, was sich in den Themen seiner Bilder ausdrückt.

Während des Ersten Weltkriegs wurde Segonzac über die volle Kriegsdauer zur Infanterie eingezogen. Er fertigte zahlreiche Kriegszeichnungen, die sowohl künstlerisch, als auch dokumentarisch wertvoll sind, an.

Nach dem Krieg, ab 1919, hatte er wieder zahlreiche Ausstellungen, darunter in den wichtigen Pariser Salons. Segonzac gehörte nach dem Ersten Weltkrieg zu den Hauptvertretern des traditionellen Realismus. Im Jahr 1920 hatte er eine wichtige Einzelausstellung in London. 1921 begegnete er Paul Valéry, Léon-Paul Fargue und Jean Cocteau. Im Jahr 1928 machte er eine Reise nach Amerika, wo er mit seiner Kunst einen lebhaften Erfolg erzielte. 1930 freundete er sich mit André Derain an.

1933 erhielt Segonzac den Preis der Carnegie-Foundation in Pittsburgh, 1934 den Preis der Biennale von Venedig. Im Jahr 1938 stellte er in Chicago, 1939 in der Galerie Wildenstein in London aus. Im Jahr 1947 wurde Segonzac zum Ehrenmitglied der Royal Academy von London berufen, 1948 zum assoziierten Mitglied der Académie Royale von Belgien gewählt. In den Jahren 1949 bis 1950 hatte Segonzac wichtige Ausstellungen in der Galerie Charpentier in Paris, später in Basel. Im Jahr 1951 folgte eine Ausstellung am Musée d’Art et d’Histoire de Genève (Genf). 1959 hatte er eine Ausstellung an der Royal Academy von London und war Teilnehmer der documenta 2 in Kassel. Im Jahr 1969 folgten wichtige Ausstellungen in der Galerie Vallotton in Lausanne und 1972 in der Galerie Durand-Ruel in Paris.

Segonzac starb im Alter von 90 Jahren als weltweit hochbeachteter Künstler.

Lastenflug

Als Lastenflug wird der Transport von Lasten bezeichnet, die an einem Helikopter außen angebracht werden. Für den Lufttransport ziviler Außenlasten ist auch die Bezeichnung Außenlastflug geläufig. Davon zu unterscheiden sind Personenflüge, die Flugrettung per Helikopter sowie das Mitführen militärischer Außenlasten, wie Aufklärungsbehälter und Abwurftanks.

In unzugänglichen Gebieten, bei ungeeigneten Bodenverhältnissen oder in großer Höhe ist das Aufstellen eines Krans oder das Befahren mit einem LKW-Kran nicht möglich oder ungeeignet. Unter diesen Bedingungen kann ein Hubschrauber als Lastenheber fungieren. Insbesondere, wenn die Last nur einmal gehoben oder manövriert werden muss. Liegt beispielsweise ein unzugängliches Bauvorhaben innerhalb eines Naturschutzgebietes oder aber auf einem Berg ohne Zufahrtsstrasse, kann das benötigte Baumaterial per Hubschrauber eingeflogen werden. Weitere Einsatzgebiete für den Lastenflug sind der Abtransport gefällter Bäume aus unwegsamen Wäldern, die Alm- und Hüttenversorgung in den Bergen sowie das Kalken großer Waldgebiete. In den meisten Fällen werden Lasten bis zu einem Gesamtgewicht von 5 Tonnen transportiert.

2012 hat ein Helikopter in Wuppertal bei der Sanierung des Schornsteinkopfes eines Heizkraftwerkes in 200 Metern Höhe Spezialbeton transportiert. Dieser Lastenflug war nötig, um den Beton möglichst schnell verbauen zu können. Das Kraftwerk konnte nur wenige Stunden abgeschaltet werden.

Beim Aufbau von Antennen, Kränen und anderen hohen beziehungsweise hoch gelegenen Konstruktionen können Hubschrauber Montageteile transportieren und an der Baustelle manövrieren, um dadurch die Montagearbeiten zu erleichtern. 2014 wurde im Kreis Reutlingen auf einem 872 Meter hohen Plateau ein Windmessmast mithilfe eines Helikopters aufgestellt. Ein anderes Beispiel ist die Installation von Klimaanlagen auf Hochhäusern. Dies kann per Helikopter wirtschaftlich und schnell erledigt werden. Hierbei wird die unter dem Helikopter eingehängte Last direkt auf das Hochhausdach geflogen und mit Monteuren vor Ort an ihrem Bestimmungsort montiert und in Betrieb genommen.

Im Frühjahr 2014 unterstützten Schweizer Armee-Helikopter bei den schweren Überschwemmungen in Bosnien-Herzegowina die Einsatzkräfte. Mit ihrer Hilfe wurde ein Damm repariert. Dabei wurden 18 Lastenflüge mit 23 Tonnen Material und Trinkwasser durchgeführt.

Die gesamte Unterbaukonstruktion am Hubschrauber, die dem Transport von Lasten dient, wird Außenlastgeschirr genannt. Bei jeder Art von Montage- und Lastenflügen ist im Vorfeld das benötigte Geschirr entsprechend dem Einsatz auf die zu erwartende Belastung auszulegen mcm taschen sale.

Als Frachtflug wird in der Regel der Transport von Frachtgut innerhalb der Kabine oder Kanzel des Helikopters bezeichnet. Diese Art des Transports (Helikurier) wird im Bereich der Produktionssicherung für die Automobilindustrie verwendet. Mit seiner Flexibilität kann der Hubschrauber direkt am jeweiligen Produktionsstandort landen und dringend benötigte Ersatzteile ohne Zeitverlust liefern. Bei Frachtflügen muss genau auf die Warenbeschaffenheit (Gewicht und Maße) geachtet werden. Bei größeren Warensendungen kann die Bestuhlung aus dem Helikopter demontiert werden.

Helikopter, die für die Aufnahme von Außenlasten ausgerüstet sind, werden als Kranhubschrauber bezeichnet. Gängige Bauarten sind Sikorsky S-64, Mil Mi-10 und Mil Mi-32 sowie Kaman K-Max. Diese Fluggeräte haben einen Führersitz, der in Richtung der Außenlast geschwenkt werden kann.

Im August 1998 verunglückte ein deutscher Polizeihubschrauber MBB BO 105. Im Rahmen einer Übung der Tauchergruppe einer Polizei-Hundertschaft, bei der simuliert wurde, dass im Wasser schwimmende Personen gerettet werden, geriet die Außenlast in so starke Schwingungen, dass das Lastseil mit dem Hauptrotor in Kontakt kam. Dadurch brachen drei der vier Rotorblätter im Flug ab. Der Hubschrauber prallte auf das Wasser auf und versank. Alle fünf an Bord befindliche Personen wurden getötet. „Der Unfall wurde dadurch verursacht, dass das Verbindungsseil zwischen dem Lasthaken und dem unterhalb des Hubschraubers angebrachten Personenrettungsnetz in den Hauptrotor geriet, nachdem die Außenlast in Schwingungen geraten war, die sich unkontrolliert verstärkten.“ Am 5. September 2005 hatte im Skigebiet Sölden im Tiroler Ötztal ein Helikopter einen 750 Kilogramm schweren Betonkübel verloren, der auf eine Seilbahn fiel. Dabei kamen neun Menschen ums Leben. Ende September 2009 ist von einem Helikopter im österreichischen Defereggental ein 600 Kilogramm schweres Betonteil aus 50 Metern Höhe abgestürzt. Es wurde niemand verletzt. Ebenfalls in Osttirol stürzte 2013 bei einem Lastenflug eine Palette mit Ziegeln und Kunststoffrohren aus einer Höhe von 1500 Metern auf eine Bachböschung als sich aus ungeklärter Ursache der Lasthaken öffnete. Es gab keinen Personenschaden.

Andreas von Zitzewitz

Andreas von Zitzewitz (* 14. Januar 1960 in Stuttgart) ist ein deutscher Manager.

Er ist Sohn des Diplom-Ingenieurs Christian-Wilhelm von Zitzewitz, dessen Familienname auf ein pommersches Adelsgeschlecht zurückgeht, das 1169 erstmals urkundlich erwähnt wurde. Zitzewitz begann nach einem Studium der Elektrotechnik seine berufliche Laufbahn bei Siemens. Er ist verheiratet und hat drei Kinder.

Andreas von Zitzewitz studierte Elektrotechnik in Stuttgart und promovierte an der Universität Bochum zum Dr.- Ing.. Ab 1986 war er bei Siemens zunächst im Halbleiter-Bereich tätig, 1995 wurde er Leiter des Bereiches Speicherprodukte.

Im Jahr 1999 wurde er in den Vorstand des Halbleiterherstellers Infineon, eines Tochter-Unternehmens von Siemens

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, berufen. Aus diesem Vertrag ist er 2005 wegen einer Bestechungsaffäre ausgeschieden. Im November 2006 wurde er wegen Vorteilsnahme zu einem Jahr Haft auf Bewährung und einer Geldstrafe von 90.000 Euro verurteilt. Ab November 2006 gelang ihm innerhalb weniger Monate die Sanierung des Reisemobilherstellers BavariaCamp (nahe Landsberg am Lech).

Im März 2008 wurde er Leiter der Komponentensparte der Conergy AG und wurde im Januar 2009 in den dortigen Vorstand berufen, ein halbes Jahr später zum stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden ernannt. Im August 2010 verließ er wegen Meinungsverschiedenheiten in der Führungsspitze den Solarkonzern.

Bei einem anderen führenden Unternehmen der Solarbranche – der Q-Cells SE – wurde er im August 2011 zum Vorstand für Technologie, Produktion, Qualität, Supply Chain & Einkauf berufen. Nach der Insolvenz der Q-Cells SE und deren Übernahme durch die südkoreanische Hanwha Gruppe wurde im Oktober 2012 das Unternehmen Hanwha Q CELLS gegründet. Dort trug Andreas von Zitzewitz als COO in der Geschäftsführung die globale Verantwortung für Qualität, Technologie und Produktion mcm taschen sale. Im Dezember 2014 hat er das Unternehmen Hanhwa Q CELLS verlassen.