Talbot Horizon

Simca Horizon (1978–1980)
Der Talbot Horizon war ein Fahrzeug der Kompaktklasse des Automobilherstellers Talbot, das von Februar 1978 bis Juni 1986 gebaut wurde.
Die Markteinführung fand im September 1978 als Simca Horizon von Chrysler Europa statt. Der Wagen wurde (als Simca Horizon) zum „Auto des Jahres 1979“ gewählt.
Der Horizon nutzte die Plattform des Simca 1100. In Europa wurden die Ausstattungslinien LS, GL und GLS (später auch als SX, eine Version mit Automatikgetriebe) angeboten. Da PSA den europäischen Zweig von Chrysler im Sommer 1978 aufgekauft hatte, wurde das Fahrzeug ab August 1979 durch den neuen Eigentümer weitervertrieben, jetzt unter dem neuen Label Talbot-Simca Horizon. Ab Frühjahr 1980 fiel der Name Simca ganz weg.
Im Juli 1982 bekam der Horizon ein Facelift und das Programm umfasste nun die Modelle LS (1118 cm³, 59 PS), GL (1294 cm³ 68 PS), GLS (1442 cm³ 69 PS), das Modell S (1442 cm³ 83 PS) und den SX (1442 cm³ 83 PS mit Automatikgetriebe).
Die zweite Serie unterschied sich durch einige optische Änderungen wie Frontspoiler, kleinere Heckscheibe sowie einen vergrößerten Kofferraum von der ersten Generation. Es wurde auch ein 1,9 Liter großer Dieselmotor eingeführt. Es gab von da an auch ein 5-Gang-Getriebe in einigen Modellen (darunter in der Version EX).
Da PSA 1984 entschied, die Talbot-Produktion zu Gunsten neuer Peugeot-Modelle einzustellen, wurde der noch von Talbot als Nachfolger für den Horizon entwickelte Prototyp Talbot Arizona im Oktober 1985 mit dem Namen Peugeot 309 auf den Markt gebracht.
Die Produktion des Horizon wurde im Juni 1986 endgültig eingestellt. Die bereits produzierten Exemplare wurden noch bis Anfang 1987 abverkauft.
In den USA wurde der ursprüngliche Simca Horizon von Chrysler bis 1990 unter der Marke Plymouth als Plymouth Horizon und unter der Marke Dodge als Dodge Omni in Detroit produziert. Von Saab-Valmet wurde der Talbot Simca Horizon in Finnland gefertigt und als Saab-Valmet Horizon verkauft.

Der Mann in den Bergen (Fernsehserie)/Episodenliste

Dies ist die Episodenliste von Der Mann in den Bergen. Die Auflistung bietet einen Überblick über die 37 Episoden der US-amerikanischen Westernfernsehserie Der Mann in den Bergen (Originaltitel: The Life and Times of Grizzly Adams). Die Erstausstrahlung fand in den Vereinigten Staaten am 9. Februar 1977 bis zum 19. Dezember 1978 auf NBC statt. In Deutschland wurde die Serie ab dem 26. August 1979 bis zum 12. Juli 1981 in der ARD ausgestrahlt. Damals wurden nur 23 der 37 Episoden gezeigt. Die im Original 60 Minuten langen Episoden wurde für die deutsche Ausstrahlung auf 45 Minuten gekürzt. Erstmals alle Teile zeigte ProSieben vom 3. Dezember 1989 bis zum 25. August 1990.
Vor der Serie lief in den USA am 13. November 1974 der Pilotfilm The Life and Times of Grizzly Adams. In Deutschland kam der Film mit dem Titel Der Mann in den Bergen am 25. April 1981 in der ARD zur Ausstrahlung. Als Special nach der Serie wurde am 21. Februar 1982 auf NBC der zweistündige Film The Capture of Grizzly Adams (deutsch Die Gefangennahme von Grizzly Adams) ausgestrahlt. In Deutschland lief er am 5. Januar 1992 unter dem Titel Grizzly Adams: Auf der Flucht.

Neben den menschlichen Darstellern traten auch einige Tiere in der Serie in Erscheinung. Die beiden bekanntesten waren Ben, der Grizzlybär (benannt nach Benjamin Franklin) und Nummer 7, das Maultier von Mad Jack.
Die Erstausstrahlung der ersten Staffel war vom 9. Februar bis zum 26. Oktober 1977 auf dem US-amerikanischen Sender NBC zu sehen. Die Staffel beinhaltet 13 Episoden.
Die Erstausstrahlung der zweiten Staffel war vom 28. September 1977 bis zum 19. Dezember 1978 auf dem US-amerikanischen Sender NBC zu sehen. Die Staffel beinhaltet 24 Episoden.

William Charles Redfield

William Charles Redfield (* 26. März 1789 in Middletown, Connecticut; † 12. Februar 1857 in New York City, New York) war ein US-amerikanischer Amateur-Meteorologe.
Redfield kam aus bescheidenen Verhältnissen und bildete sich überwiegend autodidaktisch, während er eine Mechaniker-Lehre absolvierte und als Mechaniker tätig war. Er war besonders mit Dampfschiffen erfolgreich, womit er sich seit etwa 1820 befasste. Redfield kam nach mehreren Dampfkesselexplosionen auf die Idee, Passagiere auf dem Hudson auf Barken unterzubringen, die in einem sicheren Abstand zum Dampfschiff geschleppt wurden. Das wurde im Passagierverkehr zwar bald aufgegeben, hielt sich aber im Warentransport mit Schleppkähnen in der Steam Navigation Company von Redfield.
Redfield entdeckte anlässlich eines Hurrikan, der Connecticut 1821 traf, den Wirbelcharakter des Sturms. Bäume im zentralen Connecticut waren nach Nordosten umgefallen, im Westen davon aber in entgegengesetzter Richtung. Er wies auch die Wanderung des Hurrikans nach (1854). Auf den Wirbelcharakter von Hurrikans wies schon zuvor der Harvard-Professor John Farrar (1779–1853) nach einem Wirbelsturm 1815 hin.
1848 war er der erste Präsident der American Association for the Advancement of Science.

Die Diamantenhölle am Mekong

Die Diamantenhölle am Mekong ist ein Abenteuerfilm von Gianfranco Parolini aus dem Jahr 1964, der in deutsch-italienisch-französischer Co-Produktion entstand. Der unter anderem in Bangkok gedrehte Film kam am 19. Juni 1964 in die deutschen Kinos.

Über Amsterdam wird seit einiger Zeit eine Vielzahl an Diamanten verkauft. Nachforschungen eines Journalisten ergeben, dass die Diamanten aus einer illegalen Mine aus Thailand unweit des Mekong stammen. Leiter der Mine ist ein gewisser John Yakiris. Hinter den Diamanten sind zwei Interessengruppen her: Eine Gangsterbande, die von einem Mann mit dem Decknamen „Der gelbe Tiger“ geleitet wird, und das internationale Diamantensyndikat, das die Mine in seinen Besitz bringen will, um den weltweiten Diamantenhandel kontrollieren zu können. Bevor der Journalist seiner Sekretärin die genaue Lage der Mine beschreiben kann, wird er ermordet.
Das Syndikat will herausbekommen, wo die Mine liegt, und schickt seinen besten Mann Vermeeren nach Bangkok, der sich dort mit einem Diamantenhändler namens Si Ting Mo, einem Handelspartner des Syndikats, treffen soll. Am Flughafen nach Bangkok trifft Vermeeren auf den Journalisten Werner Homfeld, der ahnt, dass Vermeeren die Lage der Mine herausbekommen will und ihm daher auf den Fersen bleiben will. Vermeeren wird zum Telefon gerufen und Homfeld durch die schöne Vivian Lancaster abgelenkt, die ebenfalls nach Bangkok fliegen will, da sie am Mekong auf einer Schlangenfarm als Ärztin arbeitet. Als die Passagiere des Fluges nach Bangkok aufgerufen werden, ist Homfeld irritiert, dass es sich bei Vermeeren plötzlich um einen anderen Mann handelt. Dieser zeigt in Bangkok ebenfalls ein großes Interesse an den Diamanten und der Lage der Mine. Immer wieder laufen sich Homfeld und der falsche Vermeeren über den Weg, belauern sich gegenseitig und versuchen, cleverer als der andere zu sein. Der falsche Vermeeren wird zusammengeschlagen; auch Homfeld entgeht nur knapp einen Mordanschlag. Beide suchen Si Ting Mo auf und sitzen am Abend im Lunar-Club, in dem sich der falsche Vermeeren mit dem gelben Tiger verabredet hat. Hier kommt es bald zu einer Schlägerei, in der sich der angeblich arbeitslose Dschungelführer Joe Warren als besonders schlagkräftig erweist. Er rettet so die Britin Gloria Pickerstone, die mit ihrem Diener Smokie unterwegs ist und zu gerne eine Safari machen will. Joe stimmt zu, sie in den Dschungel zu begleiten.
Der falsche Vermeeren hat Si Ting Mo dazu gebracht, von der geheimen Diamantenfarm neue Diamanten anzufordern. Bei der Übergabe kommt es zum Aufeinanderprall der verschiedenen Interessengruppen: Homfeld, der falsche Vermeeren und die Männer um den gelben Tiger versuchen, an die Tasche mit dem Geld zu kommen. Es ist Homfeld, der sie sich sichern kann und später an den falschen Vermeeren übergibt. Dem fällt auf, dass ein Umschlag mit einer Landkarte fehlt. Auf ihr befindet sich nicht nur die Lage der Schlangenfarm, sondern auch die Lage der Mine. In der Diamantenmine hat der verrückte John Yakiris inzwischen sämtliche Ausgänge mit Sprengstoff versehen lassen. Ausbruchsversuche werden mit dem Tod bestraft und Rebellen von Yakiris’ Schlangen getötet. Als der Lagerarzt eine Revolte gegen Yakiris beginnt, wird auch er getötet. Da dem Lager nun ein Arzt fehlt, ordnet Yakiris die Entführung von Vivian Lancaster an.
Homfeld, der falsche Vermeeren, Joe, Gloria Pickerstone und Smokie sind im Dschungel unterwegs. Hier werden sie von den Leuten um den gelben Tiger, der eigentlich Richard heißt, beobachtet und ihnen das Vorankommen schwermachen. Richard und seine Freundin Jeanette May-Wong werden von einer Mitarbeiterin der entführten Vivian abgepasst, die sie um Hilfe bittet. Kurzerhand gibt sich Jeanette als Ärztin aus und fährt mit der Mitarbeiterin und einigen Männern Richards zur Gruppe um Homfeld. Gemeinsam erreichen alle die Schlangenfarm. Als Jeanette mit Richards Männern sämtliche Wagen der Reisegruppe stehlen will, wird sie entdeckt. Homfeld und der falsche Vermeeren, die inzwischen zusammenarbeiten, erkennen Jeanette als Freundin des gelben Tigers aus der Lunar-Bar wieder. Sie geleiten sie zu dem Ort, an dem sie auch Richard vermuten. Es kommt zur wilden Schießerei, während der Gloria Pickerstone zufällig den Zugang zur Mine findet. Homfeld und seine Leute sowie Richard und seine Anhänger stürmen zur Mine, doch sterben Richard und seine Männer, als der alarmierte John Yakiris die Zugangsbrücke sprengen lässt. Homfeld, der falsche Vermeeren, Gloria, Joe und Smokie werden gefangengenommen, doch überwiegt bei Homfeld die Freude, Vivian lebend zu sehen. Die warnt ihre Freunde vor John Yakiris: Einst war sie seine Ärztin in der Nervenheilanstalt in Bangkok. Tatsächlich ist Yakiris irr und hat die gesamte Mine mit Sprengstoff versehen lassen, um jedes Haus auf dem Grund in die Luft zu jagen. Nachdem er einen Großteil der Arbeiter auf die Weise getötet hat, will er mit Vivian fliehen. Als sie ihm nicht sofort folgt, sperrt er sie in eine der Hütten, die er wie auch die von Homfeld und den anderen in die Luft sprengen will. Homfeld und den anderen gelingt die Flucht aus der Hütte. Sie befreien Vivian und entwaffnen Yakiris, der von den nun freien Arbeitern des Lagers gelyncht wird. Kurz darauf trifft die Polizei ein, die Homfeld bereits vor ihrem Aufbruch über ihr Ziel informiert hatte. Nun stellt sich auch heraus, dass der falsche Vermeeren in Wirklichkeit Jack McLean heißt und Kommissar bei Interpol ist. Auch Joe Warren ist in Wirklichkeit Polizist. Gloria ist enttäuscht, plant jedoch schnell um und fragt sich, wie ein Polizist wohl als Ehemann sei.
Für den film-dienst war Die Diamantenhölle am Mekong ein „drittklassiges Fließbandprodukt“.
Italienischer Titel ist La sfida viene da Bangkok.

Homolovi Ruins State Park

Der Homolovi Ruins State Park ist ein State Park im Navajo County im US-Bundesstaat Arizona mit einer Fläche von 18,2 km². Es ist hauptsächlich ein Erhaltungsreservat von archäologischen Stätten der Anasazi (ancestral puebloans). Er wurde am 22. Februar 2010 aus Geldmangel für die Öffentlichkeit geschlossen und ist auf absehbare Zeit nicht zugänglich.
Homolovi ist ein Wort aus der Uto-aztekischen Sprache der westlichsten Gruppe der Pueblo-Indianer, den Hopi, und bedeutet übersetzt „Platz der kleinen Hügel“. Sie leben im nordöstlichen Arizona am Rande des Painted Desert in einer 12.635 km² großen Reservation.

Der State Park liegt etwa 1,5 km nördlich von Winslow. Er ist über die Interstate 40 und die Arizona State Route 87 erreichbar. Die Höhenlage beträgt 1478 m.
Bereits zwischen 1200 und 1400 lebten in der kargen Landschaft die Hisatsinom. Der Pueblo Homolovi II soll bis zu 1200 Räume umfasst haben und wurde wahrscheinlich wegen einer Flutkatastrophe aufgegeben. 1896 gab es erste Ausgrabungen und seither wurden insgesamt 340 Fundstätten entdeckt und freigelegt. Die Idee eines State Parks wurde 1986 aufgrund einer Initiative der Hopi-Indianer spruchreif und 1993 konnte der Homolovi Ruins State Park eröffnet werden. Insgesamt vier der Ruinen wurden unter den Bezeichnungen Homolovi I Ruin, Homolovi II, Homolovi III und Homolovi Four (IV) zwischen 1983 und 1986 ins National Register of Historic Places in Arizona aufgenommen.
35.025277777778-110.62888888889Koordinaten: 35° 1′ 31″ N, 110° 37′ 44″ W

Poweshiek County

Das Poweshiek County ist ein County im US-Bundesstaat Iowa. Bei der Volkszählung im Jahr 2010 hatte das County 18.914 Einwohner und eine Bevölkerungsdichte von 12,5 Einwohnern pro Quadratkilometer. Der Verwaltungssitz (County Seat) ist Montezuma, benannt nach dem aztekischen Herrscher von Mexiko

Das County liegt im mittleren Südosten von Iowa und hat eine Fläche von 1.518 Quadratkilometern, wovon drei Quadratkilometer Wasserfläche sind. Es grenzt an folgende Nachbarcountys:
Das Poweshiek County wurde 1843 aus als frei bezeichneten – in Wirklichkeit aber von Indianern besiedelten – Territorium gebildet. Benannt wurde es nach Poweshiek, einem Häuptling der Fox-Indianer.
Nach der Volkszählung im Jahr 2010 lebten im Poweshiek County 18.914 Menschen in 7.650 Haushalten. Die Bevölkerungsdichte betrug 12,5 Einwohner pro Quadratkilometer.
Ethnisch betrachtet setzte sich die Bevölkerung zusammen aus 94,9 Prozent Weißen, 1,2 Prozent Afroamerikanern, 0,2 Prozent amerikanischen Ureinwohnern, 1,4 Prozent Asiaten sowie aus anderen ethnischen Gruppen; 1,4 Prozent stammten von zwei oder mehr Ethnien ab. Unabhängig von der ethnischen Zugehörigkeit waren 2,4 Prozent der Bevölkerung spanischer oder lateinamerikanischer Abstammung.
In den 7.650 Haushalten lebten statistisch je 2,23 Personen.
20,9 Prozent der Bevölkerung waren unter 18 Jahre alt, 60,7 Prozent waren zwischen 18 und 64 und 18,4 Prozent waren 65 Jahre oder älter. 51,1 Prozent der Bevölkerung war weiblich.
Das jährliche Durchschnittseinkommen eines Haushalts lag bei 50.998 USD. Das Pro-Kopf-Einkommen betrug 25.218 USD. 11,2 Prozent der Einwohner lebten unterhalb der Armutsgrenze.
Citys
Unincorporated Communitys
1 – teilweise im Mahaska County
Das Poweshiek County ist in 16 Townships eingeteilt:
Die Stadt Grinnell ist keiner Township angehörig.
Liste der Countys in Iowa Adair | Adams | Allamakee | Appanoose | Audubon | Benton | Black Hawk | Boone | Bremer | Buchanan | Buena Vista | Butler | Calhoun | Carroll | Cass | Cedar | Cerro Gordo | Cherokee | Chickasaw | Clarke | Clay | Clayton | Clinton | Crawford | Dallas | Davis | Decatur | Delaware | Des Moines | Dickinson | Dubuque | Emmet | Fayette | Floyd | Franklin | Fremont | Greene | Grundy | Guthrie | Hamilton | Hancock | Hardin | Harrison | Henry | Howard | Humboldt | Ida | Iowa | Jackson | Jasper | Jefferson | Johnson | Jones | Keokuk | Kossuth | Lee | Linn | Louisa | Lucas | Lyon | Madison | Mahaska | Marion | Marshall | Mills | Mitchell | Monona | Monroe | Montgomery | Muscatine | O’Brien | Osceola | Page | Palo Alto | Plymouth | Pocahontas | Polk | Pottawattamie | Poweshiek | Ringgold | Sac | Scott | Shelby | Sioux | Story | Tama | Taylor | Union | Van Buren | Wapello | Warren | Washington | Wayne | Webster | Winnebago | Winneshiek | Woodbury | Worth | Wright
41.686666666667-92.526111111111Koordinaten: 41° 41′ N, 92° 32′ W

Dreiband-Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften 2011

• Niederlande Niederlande • Deutschland Deutschland
2,196 Niederlande Dick Jaspers
3,750 Niederlande Dick Jaspers
13 000Niederlande Dick Jaspers
Die Dreiband-Weltmeisterschaft für Nationalmannschaften 2012 war die 25. Auflage dieses Turniers, dass seit 1981 in der Regel jährlich in der Billardvariante Dreiband ausgetragen wird. Sie fand vom 17. bis zum 20. März 2011 in Viersen statt, dass seit 1990 fester Austragungsort der WM ist.

Wird das Turnier mit 24 Teams gespielt, aber es melden sich weniger Teams an, so werden B-Teams zugelassen. Diese werden wie folgt vergeben:
Gespielt wurde in Viersen auf vier Match-Billards. Jedes Team bestand aus zwei Spielern. Es wurde im Satzsystem auf Punkte gespielt – in der Vorrunde (Gruppenphase) „Best of 3“ in Gruppen à drei Teams, ab dem Viertelfinals „Best of 5“. Seit 2004 wird kein Platz 3 mehr ausgespielt. Somit gab es 2 Bronzemedaillen. Die Shot-clock stand auf 40 Sekunden, mit der Möglichkeit für jeden Spieler ein Time-out je Spiel von ebenfalls 40 Sekunden zu nehmen.
Bei Punktegleichstand wird wie folgt gewertet:
Es spielten18 Teams aus 17 Nationen mit. Diese waren in acht Gruppen (A–H) zu je drei Spielern eingeteilt.
In der Gruppenphase wird „Best of 3“ auf 15 Punkte gespielt.

In der Finalrunde wird „Best of 5“ auf 15 Punkte gespielt.
1981: Japan Kobayashi & Komori • 1985: Japan Kobayashi & Komori • 1987: Schweden L. Blomdahl & T. Blomdahl
1990: Japan Kai & Yoshihara • 1991: Schweden L. Blomdahl & T. Blomdahl • 1992: Japan Kobayashi & Komori • 1993: Deutschland Aguirre & Rudolph • 1994: Deutschland Aguirre&Rudolph • 1995: Danemark Haack-Sørensen &Nelin • 1996: Danemark Laursen & Nelin • 1997: Deutschland Rudolph & Schirmbrand • 1998: Niederlande Burgman & Jaspers • 1999: Niederlande Burgman & Jaspers
2000: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2001: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2002: Deutschland Horn & Rudolph • 2003: Turkei Saygıner & Taşdemir • 2004: Turkei Saygıner &Taşdemir • 2005: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2006: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2007: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2008: Schweden T. Blomdahl & Nilsson • 2009: Schweden T. Blomdahl & Nilsson
2010: Turkei Murat Naci Çoklu & Yüksel • 2011: Turkei Lütfi Çenet & Taşdemir • 2012: Belgien Merckx & Caudron • 2013: Belgien Merckx & Caudron • 2014: Belgien Merckx & Caudron • 2015: Belgien Merckx & Caudron • 2016: Niederlande Jaspers & van Erp
Portal:Billard
Freie Partie • Cadre 47/1 • Cadre 47/2 • Cadre 71/2 • Einband • Dreiband • Dreiband (Damen) • Dreiband (Junioren) • Dreiband (Nationalmannschaften) • Fünfkampf • Billard Artistique • 5-Kegel-Billard
Freie Partie • Cadre 47/1 • Cadre 47/2 • Cadre 71/2 • Einband • Dreiband • Dreiband (Damen) • Dreiband (Junioren) • Dreiband (Nationalmannschaften) • Fünfkampf • Billard Artistique
AGIPI Billard Masters • ANAG Billard Cup • Coupe d’Europe • Crystal Kelly Turnier • Dreiband-Weltcup • Lausanne Billard Masters • Verhoeven Open (vorm. Sang Lee International Open)
Asienspiele • Asian Indoor & Martial Arts Games • Südostasienspiele • World Games
Portal:Billard

Dorfkirche Eickelberg

Die Dorfkirche in Eickelberg, einem Ortsteil der Gemeinde Warnow im Landkreis Rostock in Mecklenburg-Vorpommern, ist ein gotischer Ziegelbau aus dem 14. Jahrhundert. Sie ist eine der Kirchen der Kirchgemeinde Baumgarten in der Propstei Rostock im Kirchenkreis Mecklenburg der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland (Nordkirche).

Der aus dem beginnenden 14. Jahrhundert stammende, einschiffige, turmlose und der Backsteingotik zuzuordnende Sakralbau besitzt einen dreiseitigen Ostschluss und ist durch Strebepfeiler bewehrt. Der Innenraum ist mit einer flachen Holzdecke versehen. In der Nord- und Südfassade befinden sich spitzbogige, vermauerte Portale. An beiden Seiten ist die Existenz ehemaliger Sakristei-Anbauten zu erkennen. Das Portal an dem Anfang des 20. Jahrhunderts erneuerten Ostgiebel bildet den Eingang zur Kirche. Auch die Fenster sind spitzbogig ausgeführt. Die Kirchenglocke befindet sich in einem freistehenden Glockenstuhl auf dem Friedhof neben der Kirche.
Aktuell (Stand: 2010) ist die Kirche als sanierungsbedürftig eingestuft. Das Gebäude ist bis ins Fundament mit Rissen durchzogen, so dass demnächst eine Sperrung erfolgen könnte. Für 2010 sind Notsicherungsmaßnahmen vorgesehen. Das Mauerwerk weist Ausbrüche und Fehlstellen auf. Schäden existieren ebenfalls an Stützpfeilern, Fenstern und Fußböden. Der Innenraum kann nur noch eingeschränkt genutzt werden.
Zu den wenigen erhaltenen Einrichtungsgegenständen der Kirche zählen eine spätromanische Granitfünte, zwei Grabplatten der Familie von Lützow im Renaissance-Stil, zwei K. v. Lützow gewidmete Epitaphe, eines mit Reliefdarstellungen (um 1590) und die Kanzel vom Ende des 16. Jahrhunderts, die Anfang des 20. Jahrhunderts überformt wurde. Reste des Prospektes zeugen von der ehemals vorhandenen Orgel.
Eine Parochie Eickelberg wurde 1287 erstmals urkundlich erwähnt.
Das Kirchengebäude besaß ursprünglich einen Turm, der vermutlich einstürzte und dessen Reste um 1780 abgetragen wurden. Anstelle dessen wurde am Westende des Daches ein kleiner Ausbau für zwei Glocken eingerichtet. Durch das Glockenläuten bedingte Erschütterungen führten zu Schäden am Mauerwerk, so dass 1902 ein freistehender Glockenstuhl errichtet und der Ostgiebel erneuert wurde.
53.77446738527311.817347841182Koordinaten: 53° 46′ 28″ N, 11° 49′ 2″ O

Lex the Impaler

Lex the Impaler ist eine Pornofilm-Reihe des Regisseurs Jules Jordan, die 2001 begonnen wurde und bis 2011 sechs Filme umfasst. Die ersten beiden Teile wurden von Evil Angel Productions produziert, die letzten drei Teile von der Produktionsfirma des Regisseurs Jules Jordan Video.
Der einzige männliche Darsteller in allen Teilen ist Lexington Steele, der in jeder Szene mit wechselnden Darstellerinnen verkehrt. Nach ihm wurde die Filmreihe benannt, womit es sich um eine der ersten Pornofilm-Reihen handelt, die nach einem männlichen Darsteller benannt wurde.
Die Filme werden den Genres „Gonzo“ und „Interracial“ zugeordnet. Gonzofilme verfügen über keine Rahmenhandlung und die rudimentären Szenenhandlungen werden teilweise offen vom Regisseur beeinflusst, bei Interracial-Filmen wird der gezeigte Geschlechtsverkehr von einem Angehörigen der Schwarzen und verschiedenen Angehörigen einer anderen „Race“ ausgeübt. Ein Film besteht aus mehreren voneinander unabhängigen Szenen, in denen jeweils eine andere Darstellerin agiert.
Ansonsten unterscheiden sich die einzelnen Szenen nur durch die Schauplätze, die „Tease-Szenen“, also die Szenen, in denen die Darstellerin agiert, bevor ein Mann dazukommt, und die zu Beginn der Szene getragene Bekleidung. Die Tease-Szenen und das Outfit der Darstellerinnen gelten als Markenzeichen des Regisseurs Jules Jordan, da er auf diese einen besonderen Wert legt. In allen Szenen wird Oralverkehr, Vaginalverkehr und bis auf wenige Ausnahmen Analverkehr ausgeübt.

Transkaukasische Demokratisch-Föderative Republik

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Die Transkaukasische Demokratisch-Föderative Republik (georgisch ამიერკავკასიის დემოკრატიული ფედერაციული რესპუბლიკა, aserbaidschanisch Zaqafqaziya Demokratik Federativ Respublikası, armenisch Անդրկովկասյան Դեմոկրատական Ֆեդերատիվ Հանրապետություն; auch kurz Transkaukasische Föderation) war ein sehr kurzlebiger Bundesstaat im Kaukasus. Er bestand vom 22. April bis zum 28. Mai 1918. Der Bund umfasste das Gebiet der späteren Nachfolgestaaten Georgien, Aserbaidschan und Armenien.

Nach der Februarrevolution 1917 und dem Zusammenbruch des Zarenregimes in Transkaukasien setzte die provisorische russische Regierung ein Besonderes Transkaukasisches Komitee (russisch Особый Закавказский Комитет (ОЗАКОМ), Osoby Sakawkasski Komitet (OSAKOM)) zur Verwaltung des südlichen Kaukasus ein. Es stützte sich auf die nach dem Vorbild des Petrograder Rates der Revolutionären Demokraten in Georgien gegründeten Räte, die fest in der Hand der gemäßigten Menschewiki war.
Die bolschewistische Oktoberrevolution änderte die Situation grundlegend. Die kaukasischen Sowjets weigerten sich, das Regime Lenins anzuerkennen. Die Bedrohung durch eine wachsende Zahl zu den Bolschewiki überlaufender Soldaten der früheren russischen Kaukasus-Front, ethnische Zusammenstöße und Anarchie in den Regionen zwangen die georgischen, armenischen und aserbaidschanischen Politiker, am 14. November 1917 eine einheitliche regionale Regierung zu bilden, das Transkaukasische Kommissariat.
Am 23. Januar 1918 wurde ein regionales Parlament gegründet, der Sejm. Das Transkaukasische Parlament (Sejm) trat zum ersten Mal am 10. Februar zusammen. Den Vorsitz hatte der georgische Menschewik Nikolos Tschcheidse. Er rief am 22. April die Unabhängigkeit Transkaukasiens und die Gründung der Transkaukasischen Föderation aus. Hauptstadt wurde Tiflis. Die Währung wurde der Transkaukasische Rubel. Amtssprachen waren Georgisch, Armenisch und Aserbaidschanisch.
Der Transkaukasischen Republik war nur ein kurzes Leben beschieden. Sie wurde von wachsenden inneren Spannungen und dem Druck des Osmanischen Reiches unterlaufen. Um Georgien vor einer türkischen Eroberung zu bewahren, nahm die georgische Nationalversammlung (georgisch Dampudsnebeli Kreba) Verhandlungen mit Deutschland auf, das bereit war, ein unabhängiges Georgien vor dem Zugriff des mit Deutschland verbündeten Osmanischen Reiches zu schützen. Als Gegenleistung verlangte Berlin Privilegien bei der Ausbeutung von Mangan und Kupfer sowie dem Erdöltransfer vom Kaspischen Meer. Die deutsche Militärführung hatte bereits 3.000 deutsche Soldaten in Georgien stationiert, um die Belieferung der deutschen Schwerindustrie mit Rohstoffen zu sichern. Am 26. Mai proklamierte Georgien die Demokratische Republik Georgien, erklärte seine Unabhängigkeit und trat aus der Föderation aus. Armenien und Aserbaidschan (darunter auch die Zentralkaspische Diktatur) folgten diesem Schritt am 28. Mai.
Die Nachfolgestaaten Demokratische Republik Georgien, Demokratische Republik Armenien und Demokratische Republik Aserbaidschan wurden später von der Roten Armee besetzt und in die Sowjetunion eingegliedert. Von 1922 bis 1936 schlossen sie sich zur Transkaukasischen SFSR zusammen.