Manuela Testa

Manuela Testa (* 10. Mai 1983 in Alzano Lombardo) ist eine ehemalige italienische Grasskiläuferin. Sie wurde 2003 Juniorenweltmeisterin im Super-G und in der Kombination.

Testa wurde 1997 in den italienischen Grasski-Nationalkader aufgenommen. Im selben Jahr feierte sie mit dem Gewinn der italienischen Meisterschaft im Slalom ihren größten Erfolg auf nationaler Ebene

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. Ein erster internationaler Erfolg gelang ihr bei der Juniorenweltmeisterschaft 2000 mit dem Gewinn der Bronzemedaille im Slalom. Im Jahr 2003 feierte die damals 20-Jährige ihre größten Erfolge. Bei der Juniorenweltmeisterschaft in Goldingen siegte sie im Super-G und in der Kombination, wurde Zweite im Riesenslalom und Dritte im Slalom. Bei der Weltmeisterschaft 2003 in Castione della Presolana erreichte sie Platz vier im Super-G und Rang fünf im Riesenslalom. Die Saison 2003 war auch ihre erfolgreichste im Weltcup. Mit mehreren Top-10-Platzierungen erreichte sie den siebenten Rang im Gesamtweltcup. Zu Beginn der Saison 2004 bestritt Testa noch zwei FIS-Rennen in Traisen, danach beendete sie ihre Karriere.

(nur Podestplatzierungen)

Klara (Freiburg)

Klara, auch Clara (* 1321 in Freiburg im Breisgau

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; † 1386) war Gräfin von Freiburg, Tochter von Friedrich und Anna von Hachberg.

Nach dem Tode Friedrichs am 9. November 1356 nahm die Stadt am 29. Dezember seine Tochter Klara als Herrin von Freiburg an nach dem Zusatz zur alten Verfassungsurkunde, „daß, wenn ein Herr zu Freiburg stirbt und keinen Sohn hinterläßt, die Bürger die älteste Tochter zur Frau (Herrin) nehmen sollen“. Bereits am 28. November hatte Bischof Johann von Straßburg im Namen und Auftrag Karls IV

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. dem Halbbruder ihres Vaters, Egino, die Reichslehen übertragen und ihn in Eid und Pflicht genommen. Gegen die Entscheidung der Stadt zu Gunsten Klaras legte Egino Einspruch beim kaiserlichen Hofgericht ein. Bei einer ersten Vorladung verwies die Stadt auf ihre Freiheit vor einem auswärtigen Gericht und Eginos Klage wurde zurückgewiesen. Nach erneuten Einwänden Eginos bezüglich des Erbrechts setzte das Hofgericht ihn jedoch 1558 als Erbe ein, und die Stadt Freiburg kam wegen ihres Widerstandes in die Acht.

„Clara, von dem Kaiser verlassen, von den vielen Schirmern Egens gedrängt, wählte nun den friedlichen Weg der Abtretung der Herrschaft durch Verkauf an Egen; was am 9. Juni 1358 geschah. Egen erhält die Herrschaft redlichen Kaufs mit Vesten, Leuten, Gütern und allen Rechten um 3820 Mark Silber – wovon die Stadt 1320 M. bezahlt“. Da ihr Onkel die Summe nicht bezahlen konnte verblieb Klara zunächst die Nutzung der Herrschaft Lichteneck (Burg Lichteneck

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, Hecklingen und Forchheim), die dann 1368 nach dem Verzicht Eginos auf eine Einlösung des Pfands gänzlich Klaras Eigentum wurde. Kurz nach der Vereinbarung vom Juni 1358 forderte Klara die Stadt Freiburg auf ihrem Onkel zu huldigen. Am 20. Juni 1358 erfolgte die Huldigung und im Gegenzug die Bestätigung der Rechte der Stadt durch Egino.

Clara war mit Gottfried II. (nach anderer Zählung Gottfried III.), Pfalzgraf von Tübingen († 1369), verheiratet.

Ihr Sohn Konrad I. von Tübingen–Lichteneck, genannt der Schärer (1371–1414) war mit Verena Malterer verheiratet.

Özkan Koçtürk

Özkan Koçtürk (* 6. November 1974 in Braunschweig) ist ein ehemaliger deutsch-türkischer Fußballspieler.

Bereits mit 18 gab Koçtürk sein Debüt für Eintracht Braunschweig in der 2. Bundesliga

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, am 29. Spieltag der Saison 1992/93 gegen Hannover 96. Koçtürk kam nur noch zu einem weiteren Einsatz in der 2. Liga, wurde nach dem zwischenzeitlichen Abstieg der Eintracht jedoch ab der Saison 1994/95 Stammspieler in der Regionalliga Nord. 1996 wechselte er zu Bayer 04 Leverkusen, wurde von dort allerdings sofort an andere Vereine verliehen. So gab Koçtürk zunächst zwei kurze Gastspiele für Fenerbahçe Istanbul und Çanakkale Dardanelspor in der türkischen Süper Lig, bevor er noch einmal ein halbes Jahr in seine Heimatstadt zu Eintracht Braunschweig zurückkehrte. Danach schloss er sich 1997 dem türkischen Erstligisten Altay İzmir an. 2002 ging Koçtürk zurück nach Deutschland um dem Militärdienst in der Türkei zu entgehen und beendete nach zwei Jahren beim Braunschweiger Niedersachsenligisten BSV Ölper 2000 seine Karriere.

Herbie

Herbie ist der Name eines perlweißen VW Käfers mit Faltdach als „Hauptdarsteller“ einer Kinofilm-Reihe der Walt Disney Studios. Herbie ist kein gewöhnliches Auto, sondern eine „Persönlichkeit“ mit eigenem Willen und besonderen Fähigkeiten: Das Fahrzeug kann selbst fahren, bringt beachtliche Höchstgeschwindigkeiten auf die Straße und kann Wände hoch- und entlangfahren. Charakteristisch ist die auf Fronthaube, Motorhaube und den Türen angebrachte Startnummer „53“ und der asymmetrisch auf der linken Autohälfte verlaufende rot-weiß-blaue (von vorn) Längsstreifen.

Wie man erst in der fünften Verfilmung von 1997 erfährt, wurde Herbie 1963 von dem deutschen Mechaniker Dr. Stumpfel gebaut, der den Wagen für die Amerikaner konstruierte. Seine übernatürlichen Kräfte erhielt er durch Zufall, als eine gerahmte Fotografie von Stumpfels Ehefrau in die noch flüssige Metalllegierung geriet. Eine Plakette in der Fronthaube erinnert an das Baujahr und den Konstrukteur. In dem ersten und zweiten Film wird jedoch mehrmals behauptet, dass Herbie und andere Gegenstände wie etwa Straßenampeln durch einen natürlichen Entwicklungsprozess menschliche Züge annähmen. Daher ist die Erklärung im Fernsehfilm von 1997 widersprüchlich.

Der erste Film „Ein toller Käfer“ (The Love Bug – wörtlich übersetzt „Der Liebeskäfer“) stammt aus dem Jahr 1968 und ist bis heute einer der erfolgreichsten Realfilme aus dem Hause Disney. Es folgten die Fortsetzungen „Herbie groß in Fahrt“ (Herbie Rides Again, 1974), „Der tolle Käfer in der Rallye Monte Carlo“ (Herbie Goes To Monte Carlo, 1976), „Herbie dreht durch“ (Herbie Goes Bananas, 1980), eine Fernsehserie (fünf Teile) unter dem Titel „Herbie, The Love Bug“ (1982) und ein Fernsehfilm unter dem Titel „Ein toller Käfer kehrt zurück“ (The Love Bug, 1997). 2005 erschien nach 25 Jahren eine Fortsetzung für das Kino: „Herbie: Fully Loaded – Ein toller Käfer startet durch“ mit Lindsay Lohan, Matt Dillon und Michael Keaton in den Hauptrollen. Anlässlich dieses neuen Herbie-Films fand am 30. Juli 2005 auf der „Straße des 17. Juni“ in Berlin die große „Herbie-Parade“ statt, bei der ein neuer Rekord mit 3.000 VW Käfern und New Beetles aufgestellt werden sollte. Daraus wurde jedoch nur ein neuer Europa-Rekord mit rund 1.950 Fahrzeugen. Im Anschluss an die Parade wurde Herbie: Fully Loaded auf der Waldbühne unter Anwesenheit der Hauptdarsteller und des originalen Käfers „Herbie“ in der Bundesrepublik Deutschland uraufgeführt.

In Disneyland selbst hatte es schon zu früheren Anlässen so genannte „Herbie Days“ gegeben, so am 23. März 1969 zur Bewerbung des ersten Kinofilms und am 11. Juli 1974 zum Filmstart der Fortsetzung. Noch heute erinnert ein Imbißwagen im Disney-World Orlando in Herbie-Lackierung an die Erfolge von Herbie. Im Disneyland Paris wird bei einer Stunt-Show ein in der Mitte durchgeschnittener Herbie eingesetzt und ein weiterer Käfer im Herbielook als Dekoration in einem Souvenirladen ausgestellt.

Das Drehbuch für den ersten Herbie-Film basiert auf der Kurzgeschichte „Car – Boy – Girl“ von Gordon Buford.

Herbie ist ein weißes (exakt: L87 Volkswagen Perlweiß) Volkswagen Exportmodell, Baujahr 1963 mit Sonnendach. Im Gegensatz zum gängigen Straßenmodell wurde das gesamte Interieur in grau gehalten, weil grau für die Filmaufnahmen, im Gegensatz zu weiß, weniger Probleme bereitete.

Auch Herbie wurde zunächst „gecastet“ und wäre beinahe gar kein Volkswagen geworden. Als Vorbereitung für den Film ließ Produzent Bill Walsh verschiedene Fahrzeuge auf den Parkplatz stellen, um die Reaktionen der vorbeikommenden Mitarbeiter zu beobachten. Alle Wagen wurden kritisch beäugt, viele Leute traten gegen die Räder, und nur bei dem Volkswagen fingen einige Passanten an zu lächeln und streichelten den Wagen manchmal sogar. Danach war entschieden: Der „Beetle“ (Käfer) hat das Rennen gemacht.

Produktplatzierung war damals noch ein Fremdwort und so bestand die einzige Beteiligung des Volkswagenwerkes darin, die Produktion mit der Lieferung der benötigten VW-Modelle zu unterstützen. Im ersten Film, „Ein toller Käfer“

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, fällt einem daher auf, dass sowohl das charakteristische VW-Emblem auf der Fronthaube fehlt und dass auch immer nur von einem „kleinen Auto“ gesprochen wird. Selbst in den Rennszenen wird der Wagen nur als „Douglas Special“ (nach Jim Douglas, der Filmfigur des Herbie-Besitzers) bezeichnet.

Die Startnummer 53 erhielt Herbie vom Produzenten der ersten beiden Kinofilme, Bill Walsh. Dieser gab an, dass er zur damaligen Zeit sehr häufig auf die Zahl 53 gestoßen sei und dass außerdem ein von ihm favorisierter Baseballspieler diese Nummer trug.

Laut der Internetpräsenz des 1961 tödlich verunglückten Graf Berghe von Trips ist die Nummer 53 eine Hommage an die Anfänge des Rennfahrers. Es ist belegt, dass Graf Berghe von Trips seine ersten Erfolge in einem hellen VW 1300 mit der Startnummer 53 im Jahr 1954 bei der Intern. Rheinlandrundfahrt des ADAC auf dem Nürburgring erlebte, bevor er auf die Fahrzeuge der Firma Porsche zurückgriff.

Alexander Rossi entschied sich bei seinem Formel-1-Debüt im September 2015 dazu, in Anlehnung an Herbie die #53 zu seiner persönlichen Startnummer zu wählen.

Herbie diente als Vorbild für den „Hauptdarsteller“ einer deutschen Filmreihe über einen „intelligenten“ VW-Käfer namens Dudu.

Ein toller Käfer (1968) • Herbie groß in Fahrt (1974) • Der tolle Käfer in der Rallye Monte Carlo (1976) • Herbie dreht durch (1980) • Ein toller Käfer kehrt zurück (Fernsehfilm; 1997) • Herbie: Fully Loaded – Ein toller Käfer startet durch (2005)

Herbie, The Love Bug (1982)