Howard M. Baldrige

Howard Malcolm Baldrige (* 23. Juni 1894 in Omaha, Nebraska; † 19. Januar 1985 in Southbury, Connecticut) war ein US-amerikanischer Politiker. Zwischen 1931 und 1933 vertrat er den zweiten Wahlbezirk des Bundesstaates Nebraska im US-Repräsentantenhaus.

Howard Baldrige besuchte die öffentlichen Schulen seiner Heimat einschließlich der Omaha High School. Danach studierte er an der Phillips Academy in Andover (Massachusetts) und bis 1918 an der Yale University. Im Jahr 1918 war er in der Endphase des Ersten Weltkriegs Hauptmann einer Artillerie-Einheit. Nach dem Krieg studierte Baldrige bis 1921 an der juristischen Fakultät der University of Nebraska Jura. Nach seiner im selben Jahr erfolgten Zulassung als Rechtsanwalt begann er seinen neuen Beruf in Omaha auszuüben.

Baldrige wurde Mitglied der Republikanischen Partei. 1923 wurde er in das Repräsentantenhaus von Nebraska gewählt. In den Jahren 1924 und 1928 war er Delegierter zu den jeweiligen Republican National Conventions, auf denen Calvin Coolidge und Herbert C. Hoover als Präsidentschaftskandidaten der Partei nominiert wurden.

Bei den Kongresswahlen des Jahres 1930 wurde Howard Baldrige in das US-Repräsentantenhaus gewählt, wo er am 4. März 1931 die Nachfolge von Willis G. Sears antrat. Da er bei den folgenden Wahlen im Jahr 1932 nicht in seinem Amt bestätigt wurde, konnte er bis zum 3. März 1933 nur eine Legislaturperiode im Kongress absolvieren. Nach dem Ende seiner Zeit in Washington arbeitete Baldrige wieder als Rechtsanwalt. Während des Zweiten Weltkriegs war er zwischen 1942 und 1945 Offizier im Fliegerkorps der US-Armee. Dabei stieg er bis zum Oberst auf.

Nach Kriegsende arbeitete er als Rechtsanwalt in Washington D.C. und New York City. Er wohnte in Washington (Connecticut). Howard Baldrige war seit 1921 mit Regina Katherine Connell verheiratet, der Nichte des Kongressabgeordneten William James Connell. Das Paar hatte drei Kinder, darunter den Sohn Howard Malcolm Jr., der von 1981 bis 1987 das Amt des US-Handelsministers ausübte. Howard Baldrige starb im Januar 1985 im Alter von 90 Jahren.

Delegierte aus dem Nebraska-Territorium (1854–1867)
Giddings | Chapman | Ferguson | Estabrook | Daily | P. Hitchcock

Abgeordnete aus dem Bundesstaat Nebraska (seit 1867)
1. Bezirk: Marquette | Taffe | Crounse | Welch | Majors | Valentine | A. Weaver | McShane | Connell | Bryan | Strode | Burkett | Pollard | Maguire | Reavis | Thorpe | Morehead | Luckey | Heinke | Sweet | Copeland | Curtis | P. Weaver | Beermann | Callan | Denney | Thone | Bereuter | Fortenberry • 2. Bezirk: Laird | Laws | McKeighan | Mercer | G. Hitchcock | Kennedy | G. Hitchcock | Lobeck | Jefferis | Sears | Baldrige | Burke | C. McLaughlin | Buffett | O’Sullivan | Buffett | Hruska | Chase | Cunningham | McCollister | Cavanaugh | Daub | Hoagland | Christensen | Terry | Ashford • 3. Bezirk: Valentine | Dorsey | Kem | Meiklejohn | Maxwell | Robinson | McCarthy | Boyd | Latta | Stephens | Evans | Howard | Stefan | Harrison | Brock | Beermann | Martin | V. Smith | Barrett | Osborne | A. Smith • 4. Bezirk: Hainer | Stark | Hinshaw | Sloan | M. McLaughlin | Norton | Sloan | Norton | Shallenberger | Binderup | Curtis | Miller | McGinley | Martin • 5. Bezirk: McKeighan | Andrews | Sutherland | Shallenberger | Norris | Barton | Shallenberger | Andrews | Shallenberger | Johnson | Shallenberger | Carpenter | Coffee • 6. Bezirk: Kem | Greene | Neville | Kinkaid | Humphrey | Simmons

Miłaki

Miłaki (deutsch Müngen) ist ein Dorf in Polen, im Powiat Braniewski (Kreis Braunsberg) der Woiwodschaft Ermland-Masuren.

Miłaki liegt in Ostpreußen an einer Nebenstraße der polnischen Woiwodschaftsstraße 510 (ehemalige deutsche Reichsstraße 126), die von der russisch-polnischen Grenze (bis 1945 beginnend in Ludwigsort (russisch: Laduschkin) über Zinten (Kornewo)) bei Głębock (Tiefensee) nach Pieniężno (Mehlsack) führt, welche in Lelkowo abzweigt. Diese Nebenstraße verbindet Żelazna Góra (Eisenberg) im Westen mit Górowo Iławeckie (Landsberg in Ostpreußen) im Osten. Die frühere Bahnstation im nahegelegen Lelkowo, welche zwischen 1885 und 1945 betrieben wurde, führte von Königsberg (Preußen) (heute russisch: Kaliningrad) über Zinten nach Allenstein (heute polnisch: Olsztyn). Die Bahnstrecke existiert heute nicht mehr, das Bahnhofshaus in Lichtenfeld (Lelkowo) steht noch.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Miłaki als „Mungkhen“ im Jahr 1498, als „Jacob Perbandt in der Gegend von Müngen 15 ½ Hufen erblich überschrieben bekam“. Neben diesem Hof gab es noch den Hof von Hans Hantel, der aus dem Ermland in den Ort übergesiedelt war. Die Familie Hantel hatte hier bis 1945 ihren Sitz. Der Perbandtsche Hof gelangte einige Jahrzehnte später an die Familie Tolkmitt und wurde im Laufe des 18. Jhs. von der Familie Hantel übernommen. In diesem Zuge teilte man das Land in drei Teile auf: Müngen I und II und III, die man 1843 im Verlauf der Feldregulierung separierte. Das Gutshaus von Müngen II, das um 1730 entstanden war, überlebte bis 1945, nachdem es noch 1930 unter Denkmalschutz gestellt worden war. Unter Ludwig Hantel wurden 1909 Müngen I und II wieder zusammengelegt. Als Ludwig Hantel 1931 starb, ließ sein Sohn für ihn im Wald auf dem Wiesenberg einen Findling setzen mit der eingemeißelten Inschrift „Ludwig Hantel 1895 -1931“ und dieser Stein ist bis heute erhalten.

Die Dorfbevölkerung von Müngen brach am 17. Februar 1945 zur Flucht auf, gelangte aber nicht mehr in den Westen des Reichs, sondern strandete in Pommern und gelangte erst im Oktober 1945 in die sowjetische Besatzungszone. Ein Teil zog 1946 weiter nach Schleswig-Holstein.

Müngen wurde im Krieg ziemlich zerstört, das Haus ehem. Müngen II 1947 abgetragen.

Vom 11. Juni 1874 bis 1945 war Müngen in den Amtsbezirk Eichholz (heute polnisch: Dębowiec) eingegliedert und gehörte zum Landkreis Heiligenbeil (heute russisch: Mamonowo) im Regierungsbezirk Königsberg (Kaliningrad) der preußischen Provinz Ostpreußen. Die Anzahl der Wohnbevölkerung betrug am 7. Mai 1939 73 Einwohner.

Seit 1945 ist Müngen unter der Bezeichnung Miłaki polnisch und im Powiat Braniewski in der Woiwodschaft Ermland-Masuren (1975 bis 1998 Woiwodschaft Elbląg) eingegliedert. Das Dorf zählte 2007 40 Einwohner.

Bis 1945 war Müngen bei seiner mehrheitlich evangelischen Bevölkerung in das Kirchspiel Eichholz (Dębowiec) im Kirchenkreis Heiligenbeil (Mamonowo) in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union eingegliedert.

Beim ehemaligen Rittergut an der Straße nach Przebędowo (bis 1945: Perbanden) sind noch einige Gebäude links und rechts der Straße aus der Zeit vor 1945 erhalten – Wohnhäuser und Scheunen bzw. Ställe. Die Gebäude sind aus Backstein gebaut. An dieser Straße nach Przebędowo stehen alte Eichenbäume.

Ortsteile (Schulzenämter): Bieńkowo (Bönkenhagen) | Dębowiec (Eichholz) | Głębock (Tiefensee) | Grabowiec (Schönwalde) | Jachowo (Hanswalde) | Jarzeń (Arnstein) | Krzekoty (Groß Hasselberg) | Kwiatkowo (Blumstein) | Lelkowo (Lichtenfeld) | Lutkowo (Lüdtkenfürst) | Sówki (Schönfeld) | Wilknity (Wilknitt) | Wołowo (Wohlau) | Wyszkowo (Hohenfürst) | Zagaje (Hasselpusch)

Übrige Ortschaften: Bartki (Bartken) | Giedawy (Köllmisch Gehdau) | Jarzeński Młyn (Arnsteiner Mühle) | Kildajny (Kildehnen) | Mędrzyki (Lauterbach) | Miłaki (Müngen) | Młyniec (Mühlenfeld) | Młynowo (Mühlenhof) | Nałaby (Nallaben) | Perwilty (Perwilten) | Piele (Pellen) | Przebędowo (Perbanden) | Słup (Schepstein) | Szarki (Sargen) | Wilknity Młyn (Wilknitter Mühle) | Wola Wilknicka (Rosenwalde) | Zdrój (Schönborn)

Breitkopfmäuse

Zelotomys woosnami

Die Breitkopfmäuse (Zelotomys) sind eine Nagetiergattung aus der Gruppe der Altweltmäuse (Murinae). Die Gattung umfasst zwei Arten.

Breitkopfmäuse erreichen eine Kopfrumpflänge von 10 bis 14 Zentimetern, eine Schwanzlänge von 8 bis 12 Zentimetern und ein Gewicht von 40 bis 85 Gramm. Ihr Fell ist an der Oberseite rötlichbraun bis dunkelgrau gefärbt, die Flanken sind etwas heller, die Unterseite ist weißlich bis hellgrau. Auch die Hände und Füße sind weißlich-grau, die kurzen, borstenartigen Haare am Schwanz haben ebenfalls diese Färbung. Namensgebendes Merkmal ist der leicht verbreiterte Schädel.

Diese Nagetiere sind im mittleren und südlichen Afrika beheimatet, ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich von der Zentralafrikanischen Republik und Kenia bis Südafrika. Ihr Lebensraum sind feuchte, grasbestandene Gebiete. Sie sind nachtaktiv und leben am Boden, ihre Nahrung dürfte aus Samen und Insekten bestehen.

Die zwei Arten sind:

Keine der beiden Arten ist laut IUCN gefährdet.

Systematisch sind sie Teil der Colomys-Gattungsgruppe.

Red Bull RB8

Sebastian Vettel im Red Bull RB8 bei Testfahrten vor der Saison in Jerez

Der Red Bull RB8 ist der achte Formel-1-Rennwagen von Red Bull Racing. Er wurde in der Formel-1-Saison 2012 eingesetzt, Motorenlieferant war wie im Vorjahr Renault. Am 6. Februar 2012 wurde er auf der Teamwebsite vorgestellt. Mit diesem Rennwagen verteidigte Sebastian Vettel seinen Weltmeistertitel, sowie Red Bull die Konstrukteursmeisterschaft.

Der Red Bull RB8 war das Nachfolgemodell des Red Bull RB7. Es war die dritte Evolutionsstufe des Red Bull RB5, auf dem alle Red-Bull-Modelle bis 2013 aufbauten. Eine Auffälligkeit des Autos war der „Höcker“ im Bereich der Vorderradaufhängung der allerdings einen kleinen Schlitz hatte. Das Fahrzeug entstand, wie auch seine Vorgängermodelle, unter der Leitung von Adrian Newey.

Das Getriebe war eine Red-Bull-Eigenkonstruktion, den Treibstoff und die Schmierstoffe lieferte Total. Der Motor vom Typ RS27-2012 war 750 PS stark und stammt von Renault. Die Reifen stellte wie bei allen anderen Teams Pirelli bereit.

Die Grundfarbe des Red Bull RB8 war Dunkelblau. Auf dem Fahrzeug waren großflächige Sponsorenaufkleber von Red Bull platziert: auf der Motorhaube und dem Frontflügel das Red-Bull-Logo, auf den Seitenkästen der Red-Bull-Schriftzug. Weitere Sponsoren auf dem Fahrzeug waren Infiniti, Rauch, Renault und Total.

Beim Großen Preis von Großbritannien hatte Red Bull auf dem RB8 für die Aktion Faces for Charity eine Sonderlackierung aufbringen lassen. Wie auch schon im Jahr 2007, beim Großen Preis von Großbritannien, wurden alle Fotos der spendenden Personen auf dem gesamten Fahrzeug verteilt. Mit dieser Aktion unterstützte Red Bull die Stiftung für Rückenmarkforschung Wings for Life.

Das Team hielt zur Saison 2012 an dem Fahrerduo Sebastian Vettel und Mark Webber fest. Test- und Ersatzfahrer war Sébastien Buemi.

Ein Exemplar des RB8 ist im Hangar-7, einem Multifunktionsgebäude am Flughafen Salzburg, ausgestellt.

Black-backed water tyrant

The black-backed water tyrant (Fluvicola albiventer) is a species of bird in the family Tyrannidae, the tyrant flycatchers. It is one of three species in the genus Fluvicola.

It is found in South America in central and northeastern Brazil and south through Bolivia, Paraguay, northern Argentina and Uruguay; also eastern Peru. Its natural habitat is swamps.

This tyrant is a striking bright-white and black bird.

The black-backed water tyrant is a resident breeder in the southeast Amazon Basin, a range that continues east through the Caatinga to the Brazil coast, and only inland, south through the Cerrado to eastern Bolivia, central and western Paraguay, and northern Argentina, and ending at the South Atlantic coast, ranging into only southern Uruguay.

The northern range-limit in the Amazon Basin is the Amazon River strip; in the southwestern Amazon Basin, into Amazonian eastern Peru and northern Bolivia, the black-backed water tyrant is a migrating non-breeder. In Peru, the north-flowing Ucayali River is its western limit, and at the Amazon River’s outlet in the northeast, the bird ranges into southern portions of Brazil’s Amapá state.

Konstanz bispedømme

Konstanz bispedømme var et romersk-katolsk bispedømme som eksisterte fra 500-tallet til 1821. Det omfattet store deler av Schwaben og den tyskspråklige Sveits. Med en utstrekning fra Stuttgart i nord til Uri i syd og Rhinen i vest til Iller i øst var det til tider det største bispedømme i Det hellige romerske rike av den tyske nasjon. Det omfattet bl.a. 17 000 prester. Bispedømmets 64 dekanater var sammenfattet til de ti erkedekanatene Aargau, Allgäu, Breisgau, Burgund, Illergau, Klettgau, Rauhe Alb, Schwarzwald, Thurgau og Zürichgau. Blant bispedømmets 350 klostre var betydningsfulle (riks)abbedier som Gengenbach, Petershausen, Reichenau, Salem, Schuttern og Tauberbischofsheim.

Bispedømmet ble grunnlagt rundt 585 for å kristne alemannerne. Det er usikkert om det var en nygrunnleggelse, eller om det bygget på et tidligere bispedømme i Vindonissa (dagens Windisch i Aargau). Konstanz lå opprinnelig under Besançon erkebispedømme, men kom i 780 til Mainz‘ kirkeprovins.

Fra 1100-tallet var biskopen av Konstanz en fyrstbiskop og dermed samtidig riksfyrste av Det tysk-romerske rike og verdslig hersker over et høystift. Høystiftet var imidlertid vesentlig mindre enn bispedømmets kirkelige utstrekning. Dens usammenhengende besittelser lå på begge sider av Bodensjøen og Oberrhein. Grunnen til at fyrstbiskopen ikke lyktes med å danne et større høystift var at territoriet kom i klem mellom det ekspanderende sveitsiske edsforbundet og de habsburgske besittelsene i Vorderösterreich.

Fra 1414 til 1418 var Konstanz skueplass for Konstanz-konsilet. Da den frie riksbyen Konstanz ble reformert i 1526, ble bispesetet flyttet fra Konstanz til Meersburg. Domkapitelet returnerte til Konstanz i 1548, etter at byen hadde blitt innlemmet i Vorderösterreich og gjenkatolisert av habsburgerne. Da Det tysk-romerske rikets geistlige områder ble sekularisert i 1803, falt høystiftet Konstanz til Baden.

Konstanz bispedømme ble opphevet gjennom paven i 1821. En av grunnene skal ha vært at han mislikte den liberale Ignaz Heinrich von Wessenberg, som domkapitelet hadde utpekt som etterfølgeren til den siste biskopen, Karl Theodor von Dalberg, som hadde dødd i 1817. Bispedømmets tyske andeler ble delt opp mellom de nyoppretta Freiburg erkebispedømme og Rottenburg bispedømme. Noen mindre, bayerske områder ble slått til Augsburg bispedømme. De sveitsiske områdene tilfalt hovedsakelig Chur bispedømme. Bare Thurgau kom til Basel bispedømme. Konstanz‘ andeler av Vorarlberg ble lagt under Brixen bispedømme.

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