Olga Knoblach-Wolff

Olga Lilli Wolff (* 9. Juni 1923 auf einem Obstgut in Ansbach, Mittelfranken; † 11. Juli 2008 in Lohr am Main) war eine deutsche, genauer fränkische Malerin, Grafikerin und Schriftstellerin.

Die ständige Verbindung des Menschen mit der überirdischen Welt hat Olga Knoblach-Wolff in ihrem Leben zu berücksichtigen und darzustellen versucht.

1933 übersiedelte ihre Familie nach Gemünden. Nach der Grundschule lernte sie in der Haustöchterschule von Würzburg und bei den Franziskanerinnen in Lohr. Wenn du bei uns bleibst, darfst du immerzu malen – aber sie wollte keine Nonne werden.

Ihr Weg begann in der Würzburger Kunstschule bei Heiner Dickreiter, der nächste Schritt wäre die Kunstakademie in München gewesen, aber der Vater akzeptierte den künstlerischen Weg nicht, forderte von ihr Technischer Zeichner zu lernen

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.

Olga heiratete 1946 Anton Knoblach, 1947 wurde Sohn Rainer geboren. 1955/60 wegen Hausbau berufstätig, nahm alles den normalen Verlauf. Eine völlige Umkehr bedeutete 1969 ihre Krebserkrankung. Ihre Zeit war noch nicht gekommen, es begann ein Neuanfang auf allen Ebenen. In den 1970er Jahren beschäftigte sie sich mit Philosophie, sie las Platon, Nietzsche, holte alles das nach, was sie schon immer tun wollte. Nach zwei Jahren Therapie begann sie wieder zu malen.

Bisher hatte Olga Knoblach-Wolff rein naturalistisch gearbeitet, jetzt entdeckte sie den Phantastischen Realismus für sich, so entstand ihr erstes eigenes Bild mcm taschen sale, der Kreislauf. Erste Gruppenausstellungen in Gemünden folgten. 1977 verstarb ihr Ehemann.

1979 legte sie der akademischen Jury des Berufsverbandes Bildender Künstler (BBK) in Nürnberg zehn ihrer Gemälde vor

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. Dort gilt folgende Regel, „… aufgenommen werden freischaffende Künstler mit abgeschlossenem Akademiestudium in einer freien künstlerischen Disziplin. Autodidakten als freischaffende Künstler können durch eine Jury aufgenommen werden.“ Olga Knoblach-Wolff stellte sich mutig dieser Entscheidung – und wurde als berufliche Kunstmalerin anerkannt, auch bot man ihr sofort die Mitgliedschaft im Berufsverband Bildender Künstler Bayerns an.

Einzelausstellungen wurden ihr im fränkischen Raum gewidmet, mehrere Studienreisen mit dem Verein Unterfränkischer Künstler führten sie nach Frankreich, in die Schweiz, in die europäischen Metropolen Paris, Berlin, Moskau und Wien.

Hans Michelbach war von 1982 bis 1994 erster Bürgermeister der Stadt Gemünden am Main. Er förderte die Verbindung mit dem Museums- und Kulturverein Kaisersteinbruch im Burgenland.

Redemptoris custos

Das Apostolische Schreiben Redemptoris custos von Papst Johannes Paul II. über Gestalt und Sendung des heiligen Josef im Leben Christi und der Kirche wurde am 15. August 1989 veröffentlicht. Das Rundschreiben erscheint zum 100. Jahrestag der Enzyklika Quamquam pluries von Papst Leo XIII.

Johannes Paul II. vertieft und bestärkt in diesem Rundschreiben die Aussagen von Quamquam pluris und geht sehr gründlich auf die Stellung des Heiligen Josef in der Kirche ein. Er stellt die göttliche Verbindung zu Maria her, die er auch schon in seiner Enzyklika Redemptoris Mater gewürdigt hatte. So schreibt er hier:

„Der erste Hüter dieses göttlichen Geheimnisses ist Josef, zusammen mit Maria. Zusammen mit Maria – und auch in Beziehung zu Maria – hat er, und zwar von allem Anfang an, teil an diesem entscheidenden Ereignis der Selbstoffenbarung Gottes in Christus. Wenn wir nun die Berichte beider Evangelisten, Matthäus und Lukas, vor Augen haben, können wir auch sagen, dass Josef der erste ist, der am Glauben der Gottesmutter teilhat, und dass er dadurch seine Frau im Glauben an die göttliche Verkündigung unterstützt. Er ist es auch, der von Gott als erster auf den „Pilgerweg des Glaubens“ gestellt wurde

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, auf dem Maria – vor allem seit Golgota und Pfingsten – in vollkommener Weise, vorangegangen ist (vergl. Lumen Gentium Nr. 63 und Dei Verbum Nr. 2)“

Der Papst hebt die herausragende Bedeutung des Hl. Josef hervor, die mit der Ehe Marias begründet wird, denn die Ehe ist die höchste Gemeinschaft und Freundschaft, mit der sich ihrer Natur nach die Gütergemeinschaft verbindet. Daraus ergibt sich, dass Gott, wenn er Josef der Jungfrau zum Mann gegeben hat, ihn ihr nicht nur als Lebensgefährten, Zeugen ihrer Jungfräulichkeit und Beschützer ihrer Ehre gegeben hat, sondern auch, damit er durch den Ehevertrag an ihrer herausragenden Größe teilhabe (vergl. Quamquam pluris)

Wie schon seine Vorgänger, so beschrieb auch Johannes Paul II. über die besonderen Patronate und Würdigungen des Hl

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. Josef: So hatte Sixtus IV. das Fest des heiligen Josef eingeführt, Pius IX. ernannte ihn zum Patron der katholischen Kirche, 1955 wurde durch Pius XII. der 1. Mai zusätzlich als Festtag „Josef, des Arbeiters“ festgelegt und Johannes XXIII. hatte Josef als Schutzpatron des Zweiten Vatikanischen Konzils erkoren.

Johannes Paul II. bringt abschließend in Erinnerung, dass es Papst Leo XIII. war, der die katholischen Gläubigen mit der Enzyklika Quamquam pluris vor nun einhundert Jahren aufgefordert habe

„um den Schutz des hl. Josef, des Patrons der ganzen Kirche, zu beten. Seit damals erfleht die Kirche – wie ich eingangs erwähnt habe – wegen jener heiligen Liebesbande, die ihn an die unbefleckte Jungfrau und Gottesmutter banden, den Schutz des hl. Josef und empfiehlt ihm alle ihre Sorgen, auch hinsichtlich der Bedrohungen, die über der ganzen Menschheitsfamilie liegen.“

Indomelothria

Indomelothria ist eine Gattung der Kürbisgewächse (Cucurbitaceae), die in Südostasien beheimatet ist und aus zwei Arten besteht.

Die Pflanzen sind ein bis fünf Meter lange, ausdauernde Kletterpflanzen. Die Pflanzen sind monözisch. Die Ranken sind einfach. Die Blätter sind einfach, ganz oder leicht gelappt, die Nerven verlaufen leicht fieder- bis handförmig.

Die Blüten sind mit einem Durchmesser von fünf (selten bis zehn) Millimeter Durchmesser klein und weiß. Die Kelchblätter sind klein. Die Kronblätter sind frei mcm taschen sale, verkehrt eiförmig bis elliptisch, in der Knospe valvat. Das Hypanthium ist glocken- bis urnenförmig.

Der männliche Blütenstand ist eine schlanke, gestielte Traube, an denen schlaff die Blüten stehen. Manchmal entspringt der gleichen Blattachsel wie die männliche Traube eine weibliche Einzelblüte. Die männlichen Blüten haben einen zwei bis zwölf Millimeter langen, schmalen und ausdauernden Blütenstiel. Die Kelchblätter tragen adaxial einen kleinen Sporn. Die drei Staubblätter setzen am oder nahe dem Ende der Hypanthium-Röhre an, die Staubfäden sind kurz, dick und kürzer als die Antheren. Von den Antheren sind zwei bithekisch, eine unithekisch. Der Nektariums-Diskus ist frei und an der Spitze dreiteilig.

Die weiblichen Blüten stehen einzeln oder co-axillär mit den männlichen Blütenständen. Ihr Blütenstiel ist kurz. Der Fruchtknoten ist schmal-ellipsoidisch und kahl. Der Griffel besteht aus drei kurzen Armen, jeder endet in zahlreichen langen, fädigen Anhängseln. Staminodien fehlen völlig. Das Nektarium ist ein dreilappiger Ring.

Die Frucht steht an einem kurzen Fruchtstiel, ist schmal ellipsoid bis länglich, fünf bis sieben Zentimeter lang, kahl, grün und mit Pulpa. Das Perikarp ist trocken, häutig bis knorpelig und glatt. Die Samen sind zahlreich, flach oval-elliptisch und sind dicht anliegend behaart. Sie sind ungeflügelt

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Die Gattung ist aus dem Süden Myanmars und Thailands, sowie aus dem Westen Malesiens (Sumatra, Java, Borneo) bekannt. Von der Malaiischen Halbinsel und von den Philippinen ist sie nicht bekannt.

Die Gattung wurde 2006 von W. J

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. de Wilde und Duyfjes erstbeschrieben anhand einer bis dahin in die Gattung Bryonia gestellten und einer neuen Art. Die Gattung wird in die Tribus Benincaseae, Subtribus Benincasinae innerhalb der Unterfamilie Cucurbitoideae gestellt. Es sind zwei Arten bekannt:

M249

Das M249 LMG (light machine gun), früher M249 SAW (Squad Automatic Weapon), ist ein leichtes Maschinengewehr, das seit dem 1. Februar 1982 das Standard-Infanterie-Maschinengewehr der Streitkräfte der Vereinigten Staaten ist. Es handelt sich dabei um eine modifizierte und in den Vereinigten Staaten produzierte Version des FN Minimi der belgischen Firma Fabrique Nationale Herstal.

Zur Ergänzung des M16-Schnellfeuergewehres wurde eine neue Waffe mit einem größeren Leistungspotenzial als das M16A2 entwickelt, die dennoch leichter und im Umgang unkomplizierter als das M60 ist. Sie wurde von der US-Army als M249 eingeführt sowie von weiteren Ländern übernommen. Weiterhin wurden unter anderen eine Version für Fallschirmjäger mit der Bezeichnung M249 Para sowie die Mk46 Mod 0 für Spezialeinheiten entwickelt. Das MG schießt aus offener Verschlussstellung

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, um der Selbstentzündung vorzubeugen. Eine Besonderheit ist, dass das Maschinengewehr die Munition nicht nur aus den üblichen Gurten, sondern auch aus NATO-STANAG-Stangenmagazinen (zum Beispiel M16) ohne Modifizierungen verschießen kann. Mit der Variante M249 PIP (steht für Product Improvement Program, deutsch etwa Produktverbesserungsprogramm) wurden Softpack-Magazine eingeführt, um die bisherigen Gurtkästen aus Metall oder Kunststoff zu ersetzen.

Das M249 hat ein höhenverstellbares Zweibein und einen charakteristischen Tragegriff

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, der auch zum Wechseln des Laufes verwendet wird

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.

US-Soldat mit M249 Para in Afghanistan

US-Soldatin mit M249 SAW im Irak

Ein M249 PIP mit Softpack-Magazin

Wusterhausen/Dosse

Die Gemeinde Wusterhausen/Dosse ist eine amtsfreie Gemeinde im Landkreis Ostprignitz-Ruppin in Brandenburg (Deutschland). Wusterhausen erhielt 1233 das Stadtrecht verliehen und hat den Status einer Titularstadt bis heute beibehalten.

Die Gemeinde liegt im Südwesten des Landkreises Ostprignitz-Ruppin zwischen dem Ruppiner Land im Osten und der Prignitz im Westen. Die Dosse verläuft von Nordosten in südwestlicher Richtung über die gesamte Länge des Gemeindegebietes.

Auf dem mit 195 Quadratkilometern recht großen Gemeindegebiet wurden der Bückwitzer See, der Große Blankenberger See sowie ein Feuchtgebiet und Waldareal zwischen Wusterhausen und Plänitz-Leddin als Naturschutzgebiete ausgewiesen. Daneben bestehen auf der Gemarkung die Landschaftsschutzgebiete um den Untersee (auch Bantikower See genannt) und ein Wald südlich von Segeletz.

Nach der Hauptsatzung hat die Gemeinde Wusterhausen/Dosse folgende Ortsteile:

Im Süden grenzt Wusterhausen an Friesack im Havelland und an Dreetz. Im Westen liegt Neustadt (Dosse), im Nordwesten Kyritz und im Nordosten Temnitzquell und Walsleben (Brandenburg). Im Osten sind Märkisch Linden und im Südosten Temnitztal benachbart.

Bereits für die Steinzeit wurde die älteste Besiedlung im Areal des Horstberges nachgewiesen. Später siedelte dort der slawische Stamm der Doxanen, der an der Dosse lebte. Auch im Bereich Tornow deuten einige Bodendenkmale (Gräberfeld, Wohnsiedlung von Slawen) auf eine entsprechende sehr frühe Besiedlung hin.

Im Jahr 1232 wurde Wusterhusen erstmals urkundlich erwähnt, in dem Dokument wurde festgestellt, dass „ein umfassendes Gebiet um Kyritz und Wusterhausen den edlen Herren von Plotho gehört“. 1233 verliehen die Herren von Plotho Wusterhausen das Stendaler Stadtrecht. Aufgrund der archäologischen Holzfunde, die während der Sanierung des Kirchplatzes und der Alten Poststraße im März des Jahres 2006 gemacht wurden, lässt sich die Existenz dieses historischen Weges bis auf das Jahr 1245 zurückverfolgen.

1250 begann der erste Bauabschnitt zur Erweiterung der Stadtkirche zu einer romanischen Basilika, weil der Andachtsraum in der Plothoburg auf dem Burgwall zu klein wurde. Aufgrund der steigenden Einnahmen aus dem blühenden Salzhandel in der Stadt war es möglich, die Kirche bis zum Jahre 1474 zu einer dreischiffigen gotischen Hallenkirche zu erweitern. Es existiert die noch nicht bestätigte Theorie, dass der Turm der Stadtkirche ehemals ein befestigter Wehrturm der früheren Stadtanlage gewesen sei.

In einer Urkunde aus dem Jahr 1293 wurde ausdrücklich das „feste Haus“ (Castrum) in Wusterhausen erwähnt. Dies gilt als Beweis dafür, dass die Stadt in der Lage war, sich hinter einer Wallanlage vor feindlichen Übergriffen zu schützen. Bald darauf überließ der Markgraf das Dorf Klempow mit dem dazugehörigen See und dem Bückwitzsee der Stadt Wusterhausen.

Das Hospital Zum heiligen Geist (heute Seniorenheim) in der Borchertstraße auf Höhe des Wildberger Stadttors wurde 1307 zum ersten Mal erwähnt. Markgraf Waldemar von Brandenburg hielt sich 1317 in der Stadt auf und verpfändete die Stadt mit acht umliegenden Dörfern an die Grafen von Lindow-Ruppin. Die Grafen von Lindow-Ruppin übertrugen 1325 der Stadt die obere und niedere Gerichtsbarkeit.

Um 1400 begann ein intensiver Salz-Handel, wodurch die Stadt zu Reichtum und überregionaler Bedeutung gelangte. Das Salz kam aus Lüneburg in offenen Holzkähnen über die Elbe, die Havel und die Dosse bis nach Wusterhausen. Die engen Handelsbeziehungen mit dem Hansebund lassen sich noch heute anhand der Kronleuchter im Kirchenschiff belegen

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, die ein Geschenk der Hanse sind.

Die Stadt liegt auf dem Pilgerweg Berlin–Wilsnack zur Wunderblutkirche in Bad Wilsnack. In den Jahren 1400 bis 1541 machten hunderte von Pilgern täglich Rast in der Stadt, was der Stadt- und Kirchenkasse nochmals erhebliche Geldeinnahmen bescherte.

Am 29. Juni 1479 wurde der Hauptaltar in der neuen Hallenkirche geweiht und die Stadtkirche erhielt ihren Namen Sankt Peter und Paul. 1524 kam Wusterhausen als Teil der Herrschaft Ruppin an die Mark Brandenburg, wurde zur kurfürstlichen Immediastadt (auch Immediatstadt, d.h. Stadt, die keiner lokalen oder regionalen Adelsherrschaft untersteht wie eine Mediatstadt, sondern sich in einem unmittelbaren Verhältnis zum Landesherrn befindet) ernannt und direkt dem regierenden Kurfürsten unterstellt ist. 1541 bekannte sich die Kirchengemeinde der Stadt zu den Thesen Martin Luthers und wurde evangelisch.

1560 hob der Kurfürst die Salzgerechtigkeit, also den Salzhandel auf, da er einheimisches Steinsalz bei Beelitz fördern ließ. Die sprudelnde Geldeinnahmequelle versiegte nun, die Stadt verlor an Bedeutung. Wusterhausen wandelte sich zur Handwerker- und Ackerbürgerstadt. Die ersten Gildebriefe für die Gewerke der Leineweber und Stellmacher wurden 1615 ausgestellt. – Die Pest wütete 1618–1648 in der Stadt. Es gab eine ungeheure Zahl an Pestkranken und -toten. Die toten Körper wurden in der Stephanus-Kapelle auf dem Stadtfriedhof gelagert und gesondert beigesetzt.

1638 breitete sich ein erster großer Stadtbrand aus. Diesem flammenden Inferno fiel fast die ganze Stadt einschließlich des alten Rathauses auf dem Marktplatz zum Opfer. Das Städtchen hatte sich gerade vom Stadtbrand vor 41 Jahren erholt, da schlugen 1679 abermals Feuersbrünste zu und legten ein Drittel der Stadt in Schutt und Asche. Wusterhausen musste 1685–1688 aufgrund der verheerenden Stadtbrände und der Belagerung verschiedener Armeen Konkurs anmelden. Nach den ersten wirtschaftlichen Aufschwüngen trat 1758 der nächste Brand auf. Er wurde durch die Glut einer Pfeife des Ackerbürgers Michel Hilgendorff ausgelöst. Bei diesem Brand wurde Wusterhausen zu zwei Dritteln zerstört, dabei wurden 169 Wohnhäuser ein Raub der Flammen. Die einzigen erhaltenen Gebäude befinden sich in der heutigen Kyritzer Straße. Nur sechs Jahre später brannte am 17. Mai 1764 der achteckige Spitzhelm des Kirchturms durch Blitzschlag nieder. Die Glocken und die Kirchturmuhr zerschmolzen in der Hitze. Das innere Gewölbe des Turmes brach zusammen und wurde erst 1996 auf Initiative Wusterhausener Bürger repariert. Seit dem Brand wird der Turm durch einen kleinen Pyramidenhelm abgeschlossen.

1796–1806 erlebte die Stadt einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung durch die Stationierung einer Eskadron Kürassiere, genannt „Gelbe Reiter“. 1800 zählte Wusterhausen 185 Handel- und Gewerbetreibende, allein 59 Schuster und 38 Ackerbürger. Die Gewerke der Schuster, Tuchmacher, Schneider und Leineweber lebten in dieser zeit fast ausschließlich von der Arbeit für die in der Stadt angesiedelten Garnison. Die große Anzahl an Schuhmachern brachte der Stadt schon bald den Spottnamen „Schusterhausen“ ein.

1806 verließen die „Gelben Reiter“ die Stadt. Im gleichen Jahr 1806 wurde jedoch eine Bürgergarde zu Fuß zur Verteidigung Wusterhausens gegründet. 1839 erfolgte die Neugründung der im Jahre 1713 entstandenen Schützengilde. Teile der 4. Eskadron des 2. Brandenburgischen Ulanen-Regiments Nr. 11 wurden 1860 in Wusterhausen stationiert, die aber bereits 1875 wieder verlegt wurden. Damit endete der wirtschaftliche Aufschwung Wusterhausens nach knapp siebzig Jahren und die Stadt wurde abermals zur Ackerbürgerstadt.

1884 eröffnete in der Berliner Straße das kaiserliche Postamt. Die Post zog damit aus der Posthalterei am Markt Nr. 3 (heute Haus des Heimatmuseums) in den Neubau. Im Jahr 1887 erhielt Wusterhausen mit der Fertigstellung der Eisenbahnstrecke Neustadt (Dosse)–Pritzwalk eine neue Verkehrsanbindung. Ursprünglich sollte bereits 1844 die Trasse der Eisenbahnstrecke Berlin–Hamburg durch Wusterhausen führen. Aufgrund der Bedenken und des ablehnenden Verhaltens der städtischen Ratsherren wurde der Streckenverlauf über den Nachbarort Neustadt/Dosse realisiert. 1894 wurde die Freiwillige Feuerwehr der Stadt gegründet und erhielt Räumlichkeiten auf der Nordseite des Rathauses im Gefängnisanbau.

Das erstmals 1306 erwähnte Hospital wurde 1897 abgetragen und mit Spenden des in Wusterhausen geborenen Industriellen Wilhelm Christof Borchert neu aufgebaut. Zu Ehren des Spenders wurde die Straße in Borchertstraße umbenannt. Eine Erweiterung des Hospitals erfolgte im Jahre 1997.

1905 wurde die neue Stadtschule gebaut. Die alte Stadtschule befand sich an der Nordseite der St. Peter- und Paulskirche im ehemaligen Gebäude der Kalandsbruderschaft, das um ca. 1906 abgerissen wurde, da kein Bedarf mehr für die Räumlichkeiten bestand. 1919 erfolgte die Gründung des Sport-Club Wusterhausen e. V. 1919 mit seinen Disziplinen Fußball und Leichtathletik. (SCW e. V. 1919)

Zu Beginn des Dritten Reiches beging Wusterhausen 1933 sein 700-jähriges Stadtjubiläum. Höhepunkt des antisemitischen Wahns in dieser Zeit war die Teerung und Federung einer „Halbjüdin“ auf dem Marktplatz, nachdem der nationalsozialistisch gesinnte Pfarrer im Sonntagsgottesdienst die Durchführung des Pogroms sinngemäß von der Kanzel gepredigt haben soll. Ebenfalls fand eine Bücherverbrennung an den Schwenzewiesen (B 5 in Richtung Kampehl) durch Wusterhausener Bürger statt.

Am 1./2. Mai 1945 marschierte die Rote Armee in das im Zweiten Weltkrieg nahezu unversehrt gebliebene Wusterhausen ein. Der Stadtkommandant Pjotr Romaschkow übernahm die erste Verwaltung, bevor sie wieder deutschen Stellen übertragen wurde. 1949 entstand der DEFA-Film Die Brücke unter der Regie von Artur Pohl in Wusterhausen. Dieser Film befasst sich mit der Ankunft und des Sesshaftwerdens von Kriegsflüchtlingen aus den ehemaligen östlichen deutschen Kriegsgebieten in einer vom Krieg unversehrten Kleinstadt.

Im Zuge der Auflösung des Landkreises Ruppin 1952 kam Wusterhausen zum neuen Kreis Kyritz.

Viele Wusterhausener Bürger schlossen sich dem Volksaufstand am 17. Juni 1953 an. Sie zogen durch die Straßen und protestierten gegen die kommunistische Diktatur. Wusterhausen wurde zum Unruhebrennpunkt erklärt. Die Machthaber postierten MG-Schützen auf dem Kirchturm, um die Proteste zu unterdrücken und wieder Ruhe in die Stadt zu bringen. Zahlreiche Bürger wurden verfolgt oder flüchteten auf Grund der zu erwartenden Repressionen nach Westdeutschland.

1958 begingen die Wusterhausener Bürger das 725. Stadtjubiläum.

1962 begann ein umfassender Abriss ganzer Straßenzeilen wie der Kyritzer Straße, Borchertstraße, Domstraße, Dombrowskistraße und Alte Poststraße in der Altstadt, um an deren Stelle Neubaublöcke zu errichten. Ein Teil der Altstadt mit ihren historischen Fachwerkhäusern wurde Opfer der verfehlten Baupolitik, und der ursprüngliche Charakter der Stadt erlitt Einbußen. Ursprünglich sollten die neuen Wohngebäude im Bereich des heutigen Seestadions ihren Platz finden. Der sportbegeisterte Bürgermeister Fritz Köpcke, der erste international anerkannte FIFA-Referee, verstand es, die Planer davon zu überzeugen, dass im Baugebiet am See anstatt der geplanten Wohnblöcke ein Sportplatz errichtet werden konnte.

1963 wurde die neu gebaute Ortsumgehung der Fernverkehrsstraße 5 fertiggestellt. Der Fernverkehr, vor allem der Transitverkehr, verlief nun nicht mehr durch die engen Straßen der Stadt. 1965/68 wurde die Stadtkirche Sankt Peter-und-Paul mit Hilfe der Landeskirche und der Staatlichen Denkmalpflege umfassend restauriert. 1966 wurde der Flussverlauf der Dosse begradigt. Dadurch verminderte sich angeblich die Fließgeschwindigkeit der durch die Stadt verlaufenden Dossearme („Klein-Venedig“). Auf Betreiben eines Wusterhausener Bürgers, der im Rat des Kreises Kyritz arbeitete und Besitzer der Kiesgrube am See (Sandkuhle) war, wurden die Dossearme zugeschüttet. 1967 wurde das Seestadion eingeweiht.

1970 wurde das neue Strandbad eingeweiht und 1976 ein neues Schulgebäude hinter der alten Schule fertiggestellt. Im Jahr 1982 rüstete sich die Stadt zur bevorstehenden 750-Jahr-Feier, wobei nochmals bedeutsame historische Gebäude der Abrissbirne zum Opfer fielen, unter anderem das Café Büttner sowie das ehemalige Hotel Zum schwarzen Adler in der St.-Petri-Straße. Hier hatte Theodor Fontane während seiner populären Wanderungen durch die Mark Brandenburg genächtigt. 1983 beging Wusterhausen sein 750-jähriges Stadtjubiläum.

1985 erfolgte die Gründung des staatlichen Instituts für Epizootiologie und Tierseuchenbekämpfung (SIFET), heute Außenstelle des Friedrich-Loeffler-Instituts.

Am 19. Dezember 1989 tagte auf Einladung von Pfarrer Karl-Ernst Selke erstmals der Kyritzer Runde Tisch als Ergebnis der Wende.

Am 21. August 1992 erteilte der Minister des Innern des Landes Brandenburg seine Zustimmung zur Bildung des Amtes Wusterhausen (ohne den Zusatz Dosse) mit Sitz in der Stadt Wusterhausen/Dosse. Als Zeitpunkt des Zustandekommens des Amtes wurde der 1. August 1992 festgelegt. Zum Zeitpunkt der Gründung umfasste das Amt 15 Gemeinden des damaligen Kreises Kyritz (heute Landkreis Ostprignitz-Ruppin, Brandenburg): Bantikow, Barsikow, Blankenberg, Brunn, Bückwitz, Dessow, Ganzer, Gartow, Kantow, Lögow, Nackel, Segeletz, Trieplatz, Schönberg und Wusterhausen.

Erster Amtsdirektor war Peter Wollert. Er wurde 2001 nach Auflösung des Amtes zum Bürgermeister der Gemeinde Wusterhausen/Dosse gewählt.

1997 eröffnete eine Sport-, Kultur- und Freizeitstätte, die Dosse-Halle.

Am 1. Mai 1997 wurde die Gemeinde Gartow in die Stadt Wusterhausen/Dosse eingegliedert. Am 31. Dezember 1997 schlossen sich die Gemeinden Bantikow, Blankenberg, Brunn, Ganzer, Kantow, Lögow, Schönberg und die Stadt Wusterhausen/Dosse zur neuen Gemeinde Wusterhausen/Dosse zusammen.

Am 27. September 1998 wurde die Gemeinde Segeletz in die Gemeinde Wusterhausen/Dosse eingegliedert, zum 31. Dezember folgte Trieplatz.

Am 1. Juli 2001 erfolgte die Eingliederung der letzten vier kleineren, amtsangehörigen Gemeinden Barsikow, Bückwitz, Dessow und Nackel in die (Groß-)gemeinde Wusterhausen. Mit dieser Eingliederung wurde das Amt Wusterhausen mit Wirkung zum 1. Juli 2001 aufgelöst.

Nach der Hauptsatzung der Gemeinde Wusterhausen erhielten Läsikow (früher Ortsteil von Nackel), Tramnitz und Wulkow (früher Ortsteile von Schönberg), Sechzehneichen (Ortsteil von Bantikow), Metzelthin (früher Ortsteil von Bückwitz) und Emilienhof (bisher Wohnplatz von Lögow) jeweils den Status eines Ortsteils.

Laut Paragraph 11 Absatz 2 der Gemeindeordnung für das Land Brandenburg hätte die neugebildete Gemeinde das Recht, die Bezeichnung Stadt weiterzuführen. Sie machte von dieser Möglichkeit jedoch keinen Gebrauch und nannte sich Gemeinde Wusterhausen/Dosse. Lediglich der die Gemarkung Wusterhausen umfassende Ortsteil wurde als Stadt Wusterhausen/Dosse bezeichnet.

Das bisherige Stadtwappen wurde am 2. Dezember 2005 offiziell als Wappen der Großgemeinde bestätigt.

2006 wurden die Kirchturmspitze von Sankt Peter-und Paul restauriert und das Kirchenumfeld neu gestaltet.

Vom 6. bis 8. Juni 2008 begingen die Bürger und Gäste Wusterhausens das 775-jährige Stadtjubiläum. Höhepunkte der Feierlichkeiten waren die historische Ratsherrensitzung, das mittelalterliche Markttreiben in der Altstadt, das Drachenbootrennen auf dem Klempowsee sowie der historische Festumzug mit fast 75 Schaubildern als Abschluss der Feierlichkeiten. Es wirkten rund 1300 Darsteller, 60 Pferde und 3 Klangkörper auf einer Gesamtlänge von 2 Kilometern mit.

Im Jahr 2009 wurde der Marktplatz saniert und komplett umgestaltet. Außerdem begann im Sommer 2009 die umfassende Sanierung der Kirche St. Peter und Paul samt Turm. Ebenso wurde begonnen, das denkmalgeschützte „Herbstsche Haus“ Am Markt 3 zu sanieren und als Kulturzentrum, Bibliothek und Museumsgebäude zu gestalten.

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

Die Gemeindevertretung besteht seit der Kommunalwahlen in Brandenburg 2014 aus 18 Mitgliedern:

Die Linke bildet zusammen mit der Unabhängigen Wählergemeinschaft die größte Fraktion, bestehend aus 5 Mitgliedern. Zusätzlich gehört dem Rat der hauptamtliche Bürgermeister an.

Roman Blank (SPD) wurde in der Bürgermeisterstichwahl vom 24. Oktober 2010 mit 68,1 % der gültigen Stimmen für eine Amtszeit von acht Jahren gewählt (Wahlbeteiligung 44,7 %).

Blasonierung: „Gespalten von Rot und Silber; vorn ein halber silberner Adler am Spalt und hinten eine halbe rote Lilie.“

Theodor Fontane beschreibt das Wappen:

„Was trotzdem übriggeblieben ist, ist schnell erzählt. Im zwölften und dreizehnten Jahrhundert gehörte Wusterhausen den Plothos, deren Burg vor dem Kyritzer Tore stand. Noch zu Ende des vorigen Jahrhunderts waren die Ruinen derselben erkennbar; jetzt nur noch der »Burgwall«. Außer diesem Überbleibsel erinnert nichts weiter als das Stadtwappen an diese frühste historische Zeit: die Plothosche Lilie durch den märkischen Adler halbiert.“

Das örtliche Heimatmuseum war seit 1962 in einem stattlichen Fachwerkhaus, der ehemaligen „Posthalterei“ (erbaut 1764) am historischen Marktplatz untergebracht. In den Jahren 2009 bis 2011 erfolgte eine umfangreiche Sanierung des ehemaligen Geschäftshauses, nach dem letzten Ladenbesitzer auch „Herbstsches Haus“ genannt. Im September 2011 wurde das Museum nach einer Neukonzeption als „Wegemuseum Wusterhausen“ mit einer thematischen Dauerausstellung zu Wegen von der Bronzezeit bis zur Neuzeit wiedereröffnet. Neben dem Pilgerweg nach Wilsnack, dem Postkurs Berlin—Hamburg bildet die innerdeutsche Transitstrecke entlang der ehemaligen F5 in den Jahren 1952 bis 1982 einen besonderen Ausstellungsschwerpunkt und hat somit bundesweit ein Alleinstellungsmerkmal. Ferner beherbergt das „Herbstsche Haus“ auch die Bibliothek und den „Alten Laden“ als Veranstaltungsraum für ca. 50 Personen.

Die Orgel aus dem Jahre 1742 in der Stadtkirche St. Peter und Paul gehört zu den noch erhaltenen Orgeln des Berliner Orgelbauers Joachim Wagner (1690–1749), die in ihrem Pfeifenbestand in den vergangenen Jahrhunderten die wenigsten Veränderungen erfahren hat. Das barocke Instrument besteht aus Haupt-, Ober- und Pedalwerk mit insgesamt 30 Registern und zwei Cimbelsternen. Nach umfassenden Restaurierungsarbeiten ist das Instrument seit 1978 wieder zu bewundern.

Die Stadt Kyritz, das Amt Neustadt (Dosse), die Gemeinde Wusterhausen/Dosse und die Gemeinde Gumtow haben sich in einem Kooperationsvertrag zum Kleeblatt-Verbund zusammengeschlossen.

Die Gemeinde Wusterhausen ist über die Bundesstraße 5, Bundesstraße 102 und Bundesstraße 167 sowie über den Verkehrslandeplatz Heinrichsfelde zu erreichen.

Der Haltepunkt Wusterhausen (Dosse) ist über die Bahnstrecke Neustadt (Dosse)–Meyenburg erreichbar, er wird im Stundentakt von der Linie RB73 der Eisenbahngesellschaft Potsdam bedient.

Im Aufbau ist im Projekt HUB 53/12° ein Logistikzentrum für den Eisenbahngüterverkehr als kommunale Initiative der Städte Güstrow, Pritzwalk und Neuruppin sowie des Kleeblatt-Verbunds mit Gumtow, Kyritz, Neustadt (Dosse) und Wusterhausen. Eine erste Maßnahme ist der Kauf der Schienenstrecke Neuruppin—Neustadt (Dosse).

In Wusterhausen ist das in den Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz gehörende Institut für Epidemiologie angesiedelt, das in den 1960er-Jahren gegründet wurde. Das Institut ist eine Außenstelle des Friedrich-Loeffler-Instituts und hat mit seinen Aufgaben überregionale Bedeutung.

Breddin | Dabergotz | Dreetz | Fehrbellin | Heiligengrabe | Herzberg (Mark)&nbsp

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;| Kyritz | Lindow (Mark) | Märkisch Linden | Neuruppin | Neustadt (Dosse) | Rheinsberg | Rüthnick | Sieversdorf-Hohenofen | Storbeck-Frankendorf | Stüdenitz-Schönermark | Temnitzquell | Temnitztal | Vielitzsee | Walsleben | Wittstock/Dosse | Wusterhausen/Dosse | Zernitz-Lohm

Schlacht um die Nördlichen Salomonen

Die Schlacht um die nördlichen Salomonen bezeichnet die Gefechte während des Zweiten Weltkriegs nach der amerikanischen Eroberung von Guadalcanal bis zur vollständigen Eroberung der Salomonen. Sie waren ein Teil der Operation Cartwheel zur Isolation der japanischen Basis in Rabaul.

Als die Japaner erkannt hatten, dass sie Guadalcanal nicht mehr halten konnten, begannen sie mit der Evakuierung der Truppen. Den dadurch verursachten Schiffsverkehr interpretierten die Amerikaner als Vorbereitung für eine weitere Offensive und schickten fünf Task Forces, um die Truppen auf Guadalcanal zu unterstützen. Diese wurden aber von einem japanischen U-Boot entdeckt, was am 29. und 30. Januar 1943 zur Schlacht bei Rennell Island führte, in der die Amerikaner einen Kreuzer und die Japaner zwölf Flugzeuge verloren.

Die Amerikaner versuchten weiterhin die Nachschublieferungen der Japaner zu stören. Dabei traf eine amerikanische Task Force am 6. März 1943 auf zwei japanische Zerstörer, die in der Schlacht in der Blackett Strait versenkt wurden. Es gab noch weitere Vorfälle in der Blackett Strait, wie am 2. August, als das amerikanische Torpedoboot PT-109 unter dem Kommando des späteren Präsidenten John F. Kennedy vom japanischen Zerstörer Amagiri gerammt und versenkt wurde.

Am 20. Juni 1943 begannen die Amerikaner mit der Eroberung von New Georgia und den umliegenden Inseln. Ziel der alliierten Streitkräfte war die japanische Luftwaffenbasis in Munda Point, von wo die Japaner immer wieder Angriffe auf Guadalcanal starteten. In der Schlacht um New Georgia gelang es den Amerikanern erst am 5. August das Hauptziel, das Flugfeld, zu erobern. Während der Kämpfe führten die japanischen Versorgungsfahrten, von den Amerikanern Tokyo Express genannt, zu einigen Seeschlachten wie der Schlacht im Kula-Golf. In dieser Seeschlacht verloren die Amerikaner einen Kreuzer und die Japaner zwei Zerstörer. Die Japaner konnten nur 850 von 2600 Mann Verstärkung an Land bringen. Am 12. Juli kam es zu einem weiteren Zusammentreffen einer Task Force und eines Versorgungskonvois, was zur Schlacht bei Kolombangara führte, wobei es dieses mal den Japanern gelang, alle Truppen bei Vila auf Kolombangara an Land zu bringen und den Amerikanern eine Niederlage beizubringen. Ein weiteres Zusammentreffen am 6. August 1943 führte zur Schlacht im Vella Golf, in der die Amerikaner die japanischen Zerstörer vernichtend schlagen konnten. Den Japanern war es nun nicht mehr möglich ihre Basis auf Kolombangara weiterzuversorgen; damit war auch der Nachschub für die Truppen auf New Georgia unterbrochen. Die Basis wurde von den Amerikanern bei den weiteren Operationen umgangen.

Nach der Schlacht im Vella-Golf entschieden die Japaner, alle Truppen südlich von Bougainville zu evakuieren. Eine dieser Fahrten führte am 17. August 1943 zu Schlacht vor Horaniu als die Amerikaner diesen Konvoi entdeckten. Die Japaner konnten aber fast alle Landungsboote retten und damit später 9000 Mann evakuieren. Einen weiteren Konvoi konnten die Amerikaner am 7. Oktober entdecken, was zur Schlacht bei Vella Lavella führte. In dieser Schlacht konnten die Japaner ihren letzten Sieg auf See in diesem Krieg erringen.

Am 1. November begannen die Amerikaner mit der Landung auf Bougainville. Sie brachten ihre Truppen bei Torokina in der Kaiserin-Elisabeth-Bucht an Land, wo sie einen Brückenkopf bilden konnten. Sie bauten dort drei Flugfelder, von den aus sie Rabaul, die größte japanische Basis im Südpazifik, die nur 300&nbsp

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;km entfernt lag, angreifen konnten. Die Japaner versuchten die Schiffe, die an der Landung beteiligt waren, anzugreifen, was zur Seeschlacht bei der Kaiserin-Augusta-Bucht führte, in der die Amerikaner die Japaner zurückschlagen konnten. Es dauerte aber bis in den April 1944, bis die Amerikaner in der Schlacht um Bougainville siegreich waren und die Insel als gesichert galt.

Aufgrund der Offensive der Amerikaner versuchte die japanische Armee ihre Garnison auf Buka, nördlich von Bougainville, zu verstärken, was am 26. November 1943 zur Schlacht bei Kap St. George führte

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. In dieser Schlacht erlitten die Japaner eine vernichtende Niederlage, da sie mehr als die Hälfte ihrer Einheiten verloren und die Amerikaner keine Verluste zu beklagen hatten. Dies war das Ende des Tokyo Express, der Versorgungs- und Evakuierungsfahrten der Japaner in den Salomonen.

Es folgte noch eine kleinere Operation, die Landung am 14. Februar 1944 auf den Green Islands, welche das Ende der Operationen in den Salomonen bedeutete. Auf dem nur 190 km von Rabaul entfernt gelegenen Atoll wurde ein Flugfeld angelegt, um Rabaul anzugreifen.

Im Rahmen der Offensiven in den Salomonen gelang es den Amerikanern, die Offensive der Japaner im Südpazifik zu stoppen und zum Gegenangriff überzugehen. Sie wandten dabei die Taktik des Island Hopping an, wobei sie versuchten starke japanische Garnisonen zu umgehen und damit zu isolieren. Dadurch hatten die Japaner nur noch die Möglichkeit, ihre Truppen von diesen zurückzuziehen.

Li Zhisui

Li Zhisui (* 1920 in Peking, China; † 13. Februar 1995 in Chicago, Illinois, USA) war einer der zahlreichen Ärzte von Mao Zedong.

Li Zhisui, Nachkomme einer langen Reihe von chinesischen Medizinern, schloss 1945 sein Medizinstudium an der Sichuan-Universität ab. Von 1950 an gehörte er zu dem Ärztekollegium, das Mao Zedong behandelte

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, 1954 wählte Mao ihn angeblich als persönlichen Leibarzt aus mcm taschen sale. Dieses Amt übte er angeblich bis zu Maos Tod 1976 aus. Anschließend war Li auf verschiedenen Posten als Mediziner in China tätig, 1988 folgte er zusammen mit seiner Frau den beiden Söhnen in die USA.

1994 veröffentlichte Li Zhisui eine in zahlreiche Sprachen übersetzte, wissenschaftlich höchst umstrittene Mao-Biographie, die in China verboten und insbesondere in den englischsprachigen Ländern zum Bestseller wurde.

Li, Zhisui: Ich war Maos Leibarzt. Lübbe, Bergisch Gladbach 1994, ISBN 3-7857-0748-7 (englische Ausgabe: The Private Life of Chairman Mao. Chatto & Windus, London 1994, ISBN 0-7011-4018-6)

Richtlinie 95/16/EG über Aufzüge

Die europäische Aufzugsrichtlinie regelt die Anforderungen für das Inverkehrbringen von Aufzugsanlagen innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraumes. Sie gilt auch für Schrägaufzüge.

Sie ist eine europäische Harmonisierungsrichtlinie nach Artikel 95 des EG-Vertrages für den freien Warenverkehr. Die Aufzugsrichtlinie ist, wie alle europäischen Richtlinien, an die Mitgliedstaaten gerichtet und sie muss daher von den einzelnen Mitgliedstaaten in nationales Recht umgesetzt werden. In Deutschland erfolgte dies durch das Geräte- und Produktsicherheitsgesetz (GPSG) und die darauf basierende Aufzugsverordnung (12. Verordnung zum GPSG).

Als Aufzüge im Sinne dieser Richtlinie gelten Aufzüge, die sich an starren, gegenüber der Horizontalen um mehr als 15° geneigten Führungen entlang fortbewegen

Zur Erfüllung der Mindestanforderungen kann der Hersteller eine harmonisierte Norm anwenden und kann dann davon ausgehen, dass er die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen erfüllt (so genannte Vermutungswirkung). Er kann aber auch andere Spezifikationen anwenden, wenn er nachweist, dass er damit ebenfalls die grundlegenden Sicherheits- und Gesundheitsanforderungen erfüllt.

Die Aufzugsrichtlinie legt nur die Anforderungen für das Inverkehrbringen (Beschaffungsvorschriften) von Aufzügen fest. Die Betriebsvorschriften für den Betreiber von überwachungsbedürftigen Anlagen sind in Deutschland in der Betriebssicherheitsverordnung geregelt.

Die europäischen Normen unterscheiden noch den Schrägaufzug, dessen Neigung zwischen 15° und 75° liegt

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Slušovice

Slušovice (deutsch Sluschowitz) ist eine Stadt in Tschechien. Sie befindet sich zehn Kilometer nordöstlich von Zlín an der Dřevnice und gehört zum Okres Zlín.

Die Stadt befindet sich im Übergang der Hosteiner Berge zum Wisowitzer Bergland beiderseits der Dřevnice zwischen den Einmündungen der Trnavka und Všeminka. Nördlich der Stadt liegt die Trinkwassertalsperre Slušovice, in der die Dřevnice gestaut wird. Durch Slušovice führt die Staatsstraße 491 von Fryšták zur Staatsstraße 49.

Nachbarorte sind Březová und Nové Dvory im Norden, Neubuz im Nordosten, Chrastěšov im Osten, Raková und Vizovice im Südosten, Zádveřice im Süden, Veselá im Südwesten, Hvozdná im Westen sowie Ostrata im Nordwesten.

Die erste urkundliche Erwähnung als Sluschowicz stammt aus dem Jahre 1261. Der Ort war Sitz des Landadelsgeschlechtes ze Slušovic. 1373 kaufte Jeschek von Sternberg die Herrschaft Slušovice mit den Dörfern Dešná, Neubuz und Všemina von den Gebrüdern von Šarov und vereinte sie mit der Herrschaft Lukov. 1407 wurde Slussowicz erstmals als Markt bezeichnet. 1424 fand bei Slušovice die Schlacht zwischen den Truppen des Olmützer Bischofs Johannes XII. von Bucca und hussitischen Aufständischen unter Boček III. von Podiebrad statt.

1562 wurde das Rathaus eingerichtet, wofür die Grundherren Nekesch von Landek ein Haus zur Verfügung stellten. 1644 wurde wegen Beteiligung am walachischen Aufstand auch ein Sluschowitzer hingerichtet. In den Schlesischen Kriegen wurde Schluschowitz 1742 von den Preußen niedergebrannt. 1771 lebten in dem Markt 521 Menschen. Kaiser Ferdinand I. verlieh Sluschowitz 1842 das Privileg zur Abhaltung von vier Jahrmärkten.

Die Dörfer Březová, Dešná, Neubuz, Veselá, Všemina und Hrobice wurden 1976 eingemeindet. In den 1970er Jahren entstand aus der landwirtschaftlichen Genossenschaft das Agrokombinát Slušovice. Daneben wurden Industriebetriebe angesiedelt. Bis zur samtenen Revolution erfolgte die Errichtung von Sportanlagen und sozialistischen Wohnsiedlungen.

Slušovice führt seit 1993 ein Wappen und Banner. Am 30. Mai 1996 erfolgte die Stadterhebung.

Svobodyplatz

Dostihovástraße

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;| Petrůvka | Podhradí | Podkopná Lhota | Pohořelice&nbsp

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Konstantinausstellung in Trier

Die Konstantinausstellung in Trier war eine Ausstellung über den spätantiken Kaiser Konstantin I, die vom 2. Juni bis zum 4. November 2007 in Trier stattfand. Trier, das antike Augusta Treverorum

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, gehörte zu den frühen Residenzen Konstantins.

Die Ausstellung war ein Beitrag zum Programm Luxemburg und Großregion Kulturhauptstadt Europas 2007. Sie stand unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten Horst Köhler und wurde vom Bundesland Rheinland-Pfalz gemeinsam mit dem Bistum Trier und der Stadt Trier organisiert. Die Planungen dauerten etwa drei Jahre. In drei Museen (Rheinisches Landesmuseum Trier, Bischöfliches Dom- und Diözesanmuseum sowie das Städtische Museum Simeonstift) wurden insgesamt rund 1.400 Ausstellungsstücke aus 20 Ländern gezeigt. Darunter befanden sich zahlreiche Spitzenstücke, wie etwa der Esquilin-Schatz aus dem Britischen Museum in London oder eine drei Meter hohe Nachbildung des Kaiserkopfes der Konstantinstatue, die sich in den Kapitolinischen Museen in Rom befindet.

Die Ausstellung war auch ein wirtschaftlicher Erfolg, insgesamt wurden fast 800.000 Besuche verzeichnet. Knapp 354.000 Eintrittskarten wurden an zahlende Ausstellungsbesucher verkauft. Zur Ausstellung ist auch ein über 500 Seiten umfassender Katalog erschienen, herausgegeben von Alexander Demandt und Josef Engemann, in dem Beiträge zahlreicher namhafter Wissenschaftler zu finden sind; anbei liegt eine CD-ROM, auf der die Ausstellungsstücke vorgestellt werden. Ebenso ist ein Kolloquiumsband erschienen, in dem Forscher bestimmte Aspekte der Herrschaft Konstantins genauer untersucht haben.